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Otto Kaiser

Zwischen Reaktion und Revolution

Hermann Hupfeld (1796–1866) – ein deutsches Professorenleben


Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge, Band 268
1. Auflage 2005
304 Seiten mit 8 Abb., Leinen
80,95 € [D]
ISBN 978-3-525-82540-2

Kurzinformationen

Die Begründung des Gottesglaubens im unmittelbaren Selbstbewusstsein des Menschen.

Ausführliche Informationen

Hermann Hupfeld wurde 1796 in Marburg geboren und studierte dort Theologie und Klassische Philologie. In Halle habilitierte er sich unter der Anleitung von Wilhelm Gesenius für das Fach Altes Testament. Von 1825 bis 1843 lehrte er orientalische Sprachen und Theologie an der Universität Marburg, von 1843 bis zu seinem Tod 1866 in Halle. Hupfeld bewahrte sich in einer Übergangszeit seinen herrnhutisch geprägten Glauben, ohne einen vorschnellen Kompromiss mit seinem Wissen zu schließen. In seine historisch-kritische Arbeit ließ er sich von keinem Dogmatiker hineinreden. Er zog gegenüber der Moraltheologie Kants die Begründung des Gottesglaubens im unmittelbaren Selbstbewusstsein des Menschen durch Fries und de Wette vor.

Rezensionen

»Standardwerk zur Geschichte der Universität Marburg«
Fritz Heinrich, Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde
»Das Buch ist eine wahre Fundgrube für Kenntnisse über den Theologen H. Hupfeld und die Geschichte der theologischen Fakultät in Marburg in der ersten Hälfte des 19. Jh.s.«
Jean M. Vincent, Theologische Literaturzeitung