Königsabsetzung im deutschen Mittelalter
Eine Studie zum Werden der Reichsverfassung
Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge, Band 267
1. Auflage 2005
613 Seiten, gebunden
151,95 € [D]
ISBN 978-3-525-82542-6
Kurzinformationen
Die systematisierende Darstellung versuchter und gelungener Königsabsetzungen ermöglicht den Blick auf verborgene Strukturen der entstehenden Reichsverfassung.Ausführliche Informationen
Nach den Ottonen gab es nur wenige Herrschaftszeiten, in denen das Königtum nicht angefochten wurde. Ernst Schubert geht nicht nur den Königsabsetzungen von 1077 bis 1298 und 1400 nach, sondern untersucht auch die vorausgegangenen Entmachtungspläne, selbst wenn diese nicht zum Ziel führten. Sein Ausblick in die Frühe Neuzeit zeigt die Existenz derartiger Pläne bis in das 17. Jahrhundert hinein. Dabei ermöglicht die systematisierende Darstellung der verschiedenen Formen, in denen Herrscherentmachtungen geplant und teilweise auch durchgeführt werden konnten, den Blick auf ansonsten verborgene Strukturen der entstehenden Reichsverfassung.
Rezensionen
»Ein großes Werk von höchstwahrscheinlich langer Nachhaltigkeit!«
Karel Hruza, H-Soz-u-Kult
Zur vollständigen Rezension
»Diese Lektüre war Gewinn in vielerlei Hinsicht. Schubert hat eine ungemein fundierte, engagierte und klar geschriebene Studie vorgelegt. Sie zeugt von Selbstgewissheit und Bescheidenheit gleichermaßen, also von Souveränität.«
Johannes Heil, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft
»Die Studie sollte in keinem historischen Seminar Deutschlands fehlen.«
Jürgen Miethke, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters
»Ein großes verfassungsgeschichtliches Werk, das nicht nur grundlegend werden, sondern auch Anstoß für weitere Arbeiten geben dürfte.«
Hartmut Jericke, Das Historisch-Politische Buch