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Ulrich Mölk (Hg.)

Europäische Kulturzeitschriften um 1900 als Medien transnationaler und transdisziplinärer Wahrnehmung

Bericht über das Zweite Kolloquium der Kommission »Europäische Jahrhundertwende – Literatur, Künste, Wissenschaften um 1900 in grenzüberschreitender Wahrnehmung« (Göttingen, am 4. und 5. Oktober 2004). In Zusammenarbeit mit Susanne Friede


Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge, Band 273
1. Auflage 2006
351 Seiten mit 2 Abbildungen, Leinen
135,95 € [D]
ISBN 978-3-525-82545-7

Kurzinformationen

Gab es nationale und fachliche Grenzen für Kulturzeitschriften?

Ausführliche Informationen

In sechzehn Beiträgen untersuchen Literaturwissenschaftler (Germanistik, Romanistik, Skandinavistik), Historiker, Kunsthistoriker, Rechtshistoriker und Medizinhistoriker ausgewählte in den Jahren um 1900 erschienene Zeitschriften Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Österreichs und der Schweiz auf die Frage, in welchem Umfang und in welcher Weise grenzüberschreitend, d.h. die nationalen und fachspezifischen Grenzen überschreitend, berichtet wird. Als Gegenstücke zu den ausgewählten europäischen Kulturzeitschriften werden aus den Gebieten der Kunst und der Medizin Fachzeitschriften und das besondere Beispiel der multinationalen Tagespresse Österreichs einbezogen. Im Vordergrund stehen die Berichte über Aspekte europäischer Literaturen und die Debatten über Naturwissenschaft, Psychologie und Rechtsprechung. Der Band enthält einleitend Ausführungen von Michel Espagne (Paris, Ecole normale supérieure) über Methoden der Erforschung von Kulturtransfers.

Beiträger

Mit Beiträgen von Michel Espagne, Susanne Friede, Ulrich Mölk, Fritz Paul, Peter Utz, François Vallotton, Rotraud von Kulessa, Wilfried Barner, Helga Mitterbauer, Gesa von Essen, Andrea Albrecht, Olav Krämer, Uwe Diederichsen, Friederike Kitschen, Werner Creutzfeldt, Reiner Thomssen, Josef Seethaler