Empfehlen

Autorenporträt

Beate Bengard


Beate Bengard

Dr. theol. Beate Bengard studierte Evangelische Theologie, Französistik und Frankreichstudien in Dresden, Leipzig, Lausanne, Paris und Strasbourg. 2007-2013 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig. 2014-2015 forschte sie als Postdoktorandin am "Fonds Ricœur" in Paris. Seit 2016 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald tätig.


Mehr Infos zum Autor

Abdruckrechte

Text oder Illustration aus diesem Titel verwenden?

Lizenz erwerben

Beate Bengard

Rezeption und Anerkennung

Die ökumenische Hermeneutik von Paul Ricœur im Spiegel aktueller Dialogprozesse in Frankreich

1. Auflage 2015
350 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-56449-3
Vandenhoeck & Ruprecht

Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie. - Band 151

90,00 €
PDF eBook 74,99 € KAUFEN

Beate Bengard stellt erstmals der Beitrag des französischen Philosophen Paul Ricœur zum ökumenischen Dialog detailliert vor. Die Studie, die im Rahmen eines deutsch-französischen Promotionsprojekts entstanden ist, beruht auf teilweise bisher unveröffentlichten Zeugnissen. Für die ökumenische Theologie ist Ricœurs Beitrag primär für die Frage der ‚ökumenischen Rezeption‘ interessant. Die Besonderheit der ökumenischen Rezeption gegenüber anderen Rezeptionsprozessen besteht darin, dass sie die Annahme des Anderen, d.h. die Rezeption der Alterität des ökumenischen Partners verlangt. Was das im Einzelnen bedeutet, kann nicht durch eine Rezeptionsforschung geklärt werden, die sich nur auf die Ratifikation von ökumenischen Dokumenten konzentriert. Zu seiner Klärung braucht es vielmehr ein hermeneutisches Modell, das den Zusammenhang von interpersonaler Anerkennung, Textrezeption und dem Wandel kollektiver Identitäten erklärt. Eine solche komplexere Rezeptionstheorie rekonstruiert Bengard aus der Fülle von Ricœurs philosophischem Werk und überprüft dieses anschließend auf ihre Plausibilität hin. Dazu untersucht Bengard drei sehr unterschiedliche ökumenische Rezeptionssituationen aus Frankreich: die Rezeption der Leuenberger Konkordie in den evangelischen Kirchen, die unabhängig für den katholisch-evangelischen Dialog arbeitende Groupe des Dombes und die Communauté de Taizé. Abschließend gibt sie Anregungen für eine Ökumenekultur, die Inspiration aus dem Werk von Paul Ricœur bezieht.

Mehr Infos zum Buch

Pressestimmen    
»Das große Verdienst der Studie besteht aber darin, dass B. das ökumenische Denken Paul Ricœurs zum ersten Mal systematisch aufarbeitet und in das Gesamtprogramm des französischen Philosophen glaubwürdig und innovativ integriert.«
Theologische Literaturzeitung (Risto Saarinen), Heft: 12 (2016), Sp.1449


Leserstimmen  


Eigene Leserstimme abgeben


Eigene Leserstimme abgeben

Ihr Name:*
Ihre E-Mail:*
Ihr Kommentar:*
Sicherheitscode:* Bitte Sicherheitscode eingeben

Im Kommentar sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt. Die Leserstimme wird nach Prüfung durch den Verlag hier veröffentlicht.


Titel der Reihe
Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie.