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Jann E. Schlimme, Bert te Wildt, Hinderk M. Emrich

Scham und Berührung im Film

1. Auflage 2008
141 Seiten mit 16 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-525-40404-1
Vandenhoeck & Ruprecht

23,00 €

Das Kino ist erst einmal berührungsabstinent. Kann Kino mehr als uns nur virtuell berühren? Berührung hat im Film eine mehrfache Bedeutung. Nicht nur berühren sich die Protagonisten, sondern der Film berührt die Zuschauenden. Gefangen in ihren Kinosesseln, gefesselt vom Geschehen auf der Leinwand und eingebunden in die Identitätsmaschine Kino separiert sich der Einzelne, um von »seinen Helden« unwillkürlich berührt zu werden. Dem Kino sind kaum Grenzen gesetzt, es sei denn, man verlässt den Saal. Und doch ist man außerordentlich berührt. Abseits alltäglicher Gefühlsduselei zeigt Kino, wie es berühren kann: sanft und zärtlich, intensiv und fordernd, erotisch und erregend, invasiv und brutal. Ist dieses Wechselspiel bereits die ganze Wahrheit des Berührens? Dringt die Wärme der Haut nicht viel tiefer in uns ein? Kann dieses leibhaftige Berühren überhaupt im Kino Thema werden?
Und wo ist hier die Scham? Ist sie nicht überall dort, wo cineastische Virtualität und leibliche Bedingtheit aufeinanderprallen, wo sich die Blicke kreuzen, auf und mit der Leinwand? Nicht nur die Protagonisten im Film können beschämt werden, auch wir als Zuschauer erleben dies, im Kinosessel dem Blick ausgeliefert, den wir uns im Spiegel der Leinwand selbst zuwerfen. Dieser Blick auf uns selbst ist angetrieben durch den Vergleich mit den Helden auf der Leinwand.
Sechzehn Beiträge gehen diesen Fragen nach und entlocken anhand der unterschiedlichsten Filme Antworten.

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Pressestimmen    
»Anhand einzelner Filmanalysen gehen die Ärzte und Psychotherapeuten Schlimme, te Wildt und Emrich dem Phänomen ›Scham und Berührung‹ nach, so, dass es auch für Theologen und Filmkritikerinnen mit Gewinn zu lesen ist.«
Artheon (Inge Kirsner)


»Die Beiträge in dem Buch Scham und Berührung im Film sind [...] tief gehend und anregend, um das Medium Film in seinen sehr persönlichen Wirkungen aus der Perspektive des Betrachters zu reflektieren.«
Psychotherapeut (Bernhard Strauß)


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