24.07.2013

Siebzig Jahre Hamburger Feuersturm (27.Juli 1943)

Am 27.Juli 2013 ist der sogenannte Hamburger Feuersturm genau 70 Jahre her. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entschlossen sich die Alliierten zunehmend für Luftangriffe auf Nazi-Deutschland. Das Bombardement Hamburgs trug den Titel »Operation Gomorrha« und wurde von der britischen Royal Air Force und der amerikanischen Luftwaffe durchgeführt.
 
In sechs Angriffen, nachts und tags, wurden rund 8.500 Tonnen Spreng- und Brandbomben abgeworfen. 250.000 Menschen wurden verletzt; ca. 35.000 Menschen starben. Große Teile des Hamburger Wohnraums wurden zerstört.
 
Zum diesjährigen Jahrestag erschien bei V&R eine interdisziplinäre Studie, die sich auf historischem und psychoanalytischem Weg den Fragen nährt: Welche psychischen Folgen hat das Erlebnis des Hamburger Feuersturms? Haben Betroffene ihren Kindern und Enkelkindern davon erzählt, und wenn ja, wie? Wie haben Kinder und Enkelkinder darauf reagiert? Die hier vorgelegte Untersuchung über transgenerationale Traumata zum siebzigsten Jahrestag des Hamburger Feuersturms ist bislang einzigartig.
 
Herausgekommen sind unterschiedlichste Geschichten, von der Schuldanerkennung bis zur völligen Schuldabwehr, die auch vom Leben im nationalsozialistischen Deutschland, dem Holocaust und natürlich auch dem Schweigen in den Familien oder den neu geschaffenen Identitäten erzählen.


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