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Klaas-Hinrich Ehlers


Klaas-Hinrich Ehlers

Dr. Klaas-Hinrich Ehlers ist Privatdozent an der Freien Universität Berlin und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Collegium Carolinum, Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei, München.


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Marek Nekula


Marek Nekula

Dr. Marek Nekula ist Professor für Bohemistik und Westslavistik an der Universität Regensburg.


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Martina Niedhammer


Martina Niedhammer

Dr. Martina Niedhammer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Collegium Carolinum, Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei, München.


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Hermann Scheuringer


Dr. Hermann Scheuringer ist Professor für Deutsche Philologie (Sprachwissenschaft) an der Universität Regensburg.


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Mit Beiträgen von

Tilman Berger (Tübingen), Detlef Brandes (Berlin), Klaus Buchenau (Regensburg), Klaas-Hinrich Ehlers (Berlin/München), Nataliya Golovchak (Užhorod), Frank Henschel (Leipzig), Jitka Jonová (Olomouc), Sandra Kreisslová (Prag), Georg Melika (Miskolc), Marek Nekula (Regensburg), Mirek Němec (Ústí nad Labem), Barbara Neuber (Regensburg), Martina Niedhammer (München), Václav Petrbok (Prag), Tamara Scheer (Wien), Hermann Scheuringer (Regensburg), Jan Surman (Marburg), Frauke Wetzel (Dresden)

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Klaas-Hinrich Ehlers, Marek Nekula, Martina Niedhammer, Hermann Scheuringer (Hg.)

Sprache, Gesellschaft und Nation in Ostmitteleuropa

Institutionalisierung und Alltagspraxis

1. Auflage 2014
380 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-37307-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Bad Wiesseer Tagungen des Collegium Carolinum. - Band 035

70,00 €

Ungeachtet der Rolle, die Sprache bei der Nationsbildung und damit auch innerhalb der Nationalismusforschung einnimmt, stellten Sprache und Philologie sowie ihre Institutionalisierung innerhalb der Geschichtswissenschaft bislang insgesamt ein eher randständiges Untersuchungsfeld dar. Die Beschäftigung mit Sprache und ihrer Institutionalisierung aus kulturwissenschaftlicher und historiographischer Perspektive ist jedoch lohnenswert, denn schließlich stehen Sprache und Gesellschaft in einem dynamischen Wechselverhältnis: Sprache prägt Gesellschaft und umgekehrt, indem Sprache, ihre Kategorien, ihre Verwendung und ihr Status soziale Beziehungen reflektieren oder als Deutungs- und Herrschaftsinstrument zur Etablierung, Normierung und Festigung sozialer und kultureller Praktiken beitragen. Bei der Konstruktion der modernen Nation kommt Sprache und ihrer Standardisierung und Institutionalisierung daher eine zentrale Rolle zu.
In vorliegendem Band gehen Philologen und Historiker der Rolle von Sprache und Philologie als kulturpolitischen Vehikeln am Beispiel Ostmitteleuropas im 19. und 20. Jahrhundert gemeinsam nach. Thematisiert werden Fragen der Korpusplanung und Wörterbucharbeit, des Spannungsverhältnisses zwischen Statusplanung und Alltagspraxis, aber auch des institutionellen Umgangs mit Mehrsprachigkeit, etwa am Beispiel von Kirche und Armee.

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Bad Wiesseer Tagungen des Collegium Carolinum.