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Autorenporträt

Anna-Dorothee von den Brincken


Anna-Dorothee von den Brincken arbeitete von 1961–1977 als Archivarin in Münster und Köln. Nach der Habilitation 1972 lehrte sie an der Universität zu Köln, seit 1977 auf einer Studienprofessur, seit 1982 auf einer Professur für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften. Sie lebt in Köln.


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Thomas Szabó (Hg.), Anna-Dorothee von den Brincken

Studien zur Universalkartographie des Mittelalters

1. Auflage 2008
868 Seiten mit 21 Abb. und 78 Tafeln Leinen
ISBN 978-3-525-35884-9
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte. - Band 229

150,00 €

Das Kartenzeichnen war im Mittelalter eine Kunst, die mit höchster Autorität ausgestattet war, da sie Anteil am Heilsgeschehen hatte, geht sie doch zurück auf den Befehl des Kaisers Augustus zu Beginn des Weihnachtsevangeliums, alle Welt »aufzuzeichnen«. Die Mappae mundi, die Weltkarten und »Weltbilder« des Mittelalters, kannten keine Vermessung und sind, im Gegensatz zur heutigen Sichtweise, geostet. Sie wenden sich dem Licht der aufgehenden Sonne zu. Der Betrachter steht gewissermaßen auf den Felsen von Gibraltar; er erblickt vor sich Asien als die obere Hälfte des damals bekannten Erdkreises, zur Linken Europa und zur Rechten Afrika. Dieser Band stellt 38 Einzelstudien zu den Mappae mundi des Mittelalters zusammen und illustriert sie mit 85 Abbildungen in einem separaten Tafelteil.

Anna-Dorothee von den Brincken hat sich als Spezialistin für Universalgeschichtsschreibung in vielen kleinen Schritten der räumlichen Komponenten dieser Historiographie angenommen und – neben Büchern zur Typologie der Karten und zu den Vorstellungen von der Kugelgestalt der Erde – Einzelfragen beleuchtet, die ihr auf Tagungen oder auch von Rahmenthemen her gestellt wurden. Dazu gehört auch das korrekte Datieren der handschriftlichen Karten auf paläographischer Basis.

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Pressestimmen    
»Gerade die deutschsprachige, aber auch die internationale Kartographieforschung verdankt von den Brincken vielfache Anregungen, da sie häufig erstmalig eine systematische Auswertung und historische Interpretation der Karten vorgenommen hat.«
Zeitschrift für historische Forschung (Stefan Schröder)


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