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Autorenporträt

Jürgen Kriz


Jürgen Kriz

Prof. Dr. Jürgen Kriz, approbierter Psychologischer Psychotherapeut, ist Emeritus für Psychotherapie und Klinische Psychologie an der Universität Osnabrück. Er hatte zudem über 25 Jahre einen Lehrstuhl in Statistik, Forschungsmethoden und Wissenschaftstheorie und zahlreiche Gastdozenturen im Ausland inne. Er ist Ehrenmitglied mehrerer psychotherapeutischen Fachgesellschaften. Zu seinen Auszeichnungen gehören u. a. der Viktor-Frankl-Preis der Stadt Wien (2004), der AGHPT-Award der Arbeitsgemeinschaft Humanistische Psychotherapie (2014) und der Ehrenpreis der Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG).


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Jürgen Kriz

Subjekt und Lebenswelt

Personzentrierte Systemtheorie für Psychotherapie, Beratung und Coaching

1. Auflage 2017
300 Seiten mit 54 Abb. und 8 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-49163-8
Vandenhoeck & Ruprecht

30,00 €
PDF eBook 23,99 € KAUFEN

Die Personzentrierte Systemtheorie von Jürgen Kriz ist eine Mehr-Ebenen-Konzeption zum Verständnis von klinischen, psychotherapeutischen, beraterischen und auf Coaching bezogenen Prozessen unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenwirkens unterschiedlicher Ebenen (u. a. körperliche, psychische, interpersonelle und gesellschaftliche Prozesse). Es geht dabei im Kern um Fragen,
• wie wir Menschen aus der unfassbaren Komplexität einer physikalisch-chemischen und informationellen Reizwelt unsere Lebenswelt mit hinreichend fassbarer, sinnhafter Ordnung erschaffen,
• wie diese sich typischerweise an stets neue Bedingungen und Herausforderungen (»Entwicklungsaufgaben«) anpasst,
• warum diese Adaptation aber auch partiell misslingen und sich insbesondere als überstabil und inadäquat erweisen kann – was für Probleme und viele Symptome typisch ist,
• wie professionelle Hilfe unter Nutzung von Ressourcen und Selbstorganisationspotentialen gestaltet werden kann. Obwohl die Personzentrierte Systemtheorie seit 1985 in mehreren Dutzend Beiträgen für jeweils bestimmte Fragen ausgearbeitet und publiziert wurde, liegt nun erstmal eine Gesamtdarstellung vor, in welcher sowohl die systemischen Prinzipien als auch die vier zentralen Prozessebenen in ihrer Interaktion ausführlich erläutert werden.

Der Ansatz versteht sich als ganzheitlich und schulenübergreifend. Allerdings wird der humanistischen Perspektive, den Menschen als Subjekt zu begreifen, ein zentraler Stellenwert eingeräumt.

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Pressestimmen    
»Kriz Ansatz erscheint mir insofern als ein rundum gelungenes Beispiel für eine ethisch klare, theoretisch umfassend und in sich stimmig begründete sowie praktisch hilfreiche Orientierung für unsere Arbeit. Das ist Arbeit, die sich lohnt. Unbedingt empfehlenswerte Lektüre!«
systeme (Wolfgang Loth), Heft: 1 (2017)


»Fazit bleibt jedoch: Ein wunderschönes und außerordentlich Perspektiven erweiterndes Buch, das Mann und Frau unbedingt gelesen haben müssen!«
Zur vollständigen Besprechung.
socialnet.de Rezensionen (Silke Birgitta Gahleitner), 22.11.2017


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05.10.2017

Ausgezeichnet!

Prof. em. Dr. Jürgen Kriz ist mit dem Egnér-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Der Wissenschaftspreis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung für besondere Leistungen im Bereich der anthropologischen und humanistischen Psychologie ist einer der höchst dotierten Wissenschaftspreise der Schweiz. Wir gratulieren unserem Autor!