Synoptische Texte.


Werner Kempkes-Bastians (Hg.)

Synoptische Texte.

Synoptische Drucke unterscheiden sich von den üblichen bilingualen Texten dadurch, dass sie Zeile für Zeile die im Deutschen und Lateinischen einander entsprechenden Satzkonstituenten gegenüberstellen. So wird die plurima lectio, also das zügige »Lesen« größerer Textmengen, wieder möglich. Die Übersetzung ist »so wörtlich wie möglich« und stellt nicht nur eine Hilfe zur Internalisierung lateinischer Sprachstrukturen dar, sondern kann auch eine Arbeitsgrundlage sein für die redaktionelle Bearbeitung und die gute, gefeilte Übersetzung, in der auch schon die Interpretation ihren Niederschlag findet. Zweisprachige Textausgaben in synoptischem Druck sind ideale Arbeitsmittel für lehrerunabhängige Lernphasen wie Freiarbeit, binnendifferenzierte Unterrichtssequenzen und häusliche Präparation sowie für die Arbeit in Förderkursen; sie eignen sich außerdem hervorragend als Hilfsmittel im Rahmen des Universitätsstudiums.