Empfehlen

Herausgeberporträt

Uwe Backes


Uwe Backes

Prof. Dr. Uwe Backes forscht und lehrt am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der Technischen Universität Dresden.


Mehr Infos zum Herausgeber

Herausgeberporträt

Patrick Moreau


Dr. Patrick Moreau ist Politikwissenschaftler am Centre Nationale de la Recherche Scientifique, Straßburg.


Mehr Infos zum Herausgeber

Mit Beiträgen von

David Art (Tufts University, Medford, U.S.A.), Kai Arzheimer (Mainz), Uwe Backes (Dresden), Tamir Bar-On (Santiago de Queretaro, Mexiko), Jean-Yves Camus (Paris), Stéphane François (Drancy), Thomas Grumke (Düsseldorf), Ulrike Heß-Meining (München), Gilles Ivaldi (Nizza, Sophia Antipolis), Sarah L. de Lange (Amsterdam), Miroslav Mareš (Brno, Tschechische Republik), Michael Meznik (Wien), Patrick Moreau (Straßburg), Guillaume Roux (Grenoble), Vera Stojarová (Brno, Tschechische Republik), Stéphane de Tapia (Straßburg), Tom Thieme (Chemnitz), Petra Vejvodová (Brno, Tschechische Republik).

Abdruckrechte

Text oder Illustration aus diesem Titel verwenden?

Lizenz erwerben

Uwe Backes, Patrick Moreau (Hg.)

The Extreme Right in Europe

Current Trends and Perspectives

1. Auflage 2012
473 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-36922-7
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung. - Band 046

90,00 €
PDF eBook 74,99 € KAUFEN

Hier werden in mehrfacher Hinsicht neue Akzente gesetzt: Erstens sind alle Beiträge vergleichend angelegt und überschreiten den nationalen Rahmen. Zweitens ist das östliche Europa in etwa gleichgewichtig vertreten, obwohl die Forschungslage weit ungünstiger ist als für das westliche. Drittens behandelt der Band nicht nur den parteiförmig organisierten Rechtsextremismus und das damit verbundene Wahlgeschehen, sondern bezieht zum einen militante Szenen und Subkulturen einschließlich mancher paramilitärischer Erscheinungen im östlichen Europa, zum anderen das weite Feld politischer Ideen und kultureller Trends und ihren Einfluss auf die europäische politische Kultur mit ein – auch hier wiederum in vergleichender und Ländergrenzen überschreitender Anlage.

Alle Autoren des Bandes (der auf eine internationale Konferenz an der Universität Straßburg anlässlich der Europawahlen vom Sommer 2009 zurückgeht) sind bemüht, ihre Forschungsgegenstände mit dem Handwerkszeug des Historikers, Politik- oder Sozialwissenschaftlers so differenziert wie möglich und sine ira et studio zu behandeln. Den normativen Rahmen bilden die zuletzt im Vertrag von Lissabon niedergelegten Grundsätze und Werte, die für alle Mitgliedstaaten verpflichtend sind: Menschenrechte, Demokratie, Rechtsstaat, Pluralismus, Minderheitenschutz. Die Beiträge des Bandes behandeln Verletzungen dieser Werte, die meist aus einer antiegalitären (und oft zugleich antiliberalen), das Ethos fundamentaler Menschengleichheit implizit oder explizit negierenden Grundhaltung heraus erfolgen. Neben der nüchternen Analyse der so erfassten Phänomene ist es das Anliegen des Bandes, Gefahren für das friedliche und freiheitliche Zusammenleben der Menschen aufzuzeigen und eine Urteilsbildung über das Ausmaß der Gefährdung zu ermöglichen.

Mehr Infos zum Buch

Mediathek

Pressestimmen    
»Alle Beiträge stammen von ausgezeichneten Kennern der Materie, wodurch man jeweils einen komprimierten und sachkundigen Text zum konkreten Thema erhält.«
endstation-rechts.de (Armin Pfahl-Traughber)
Zur vollständigen Besprechung

»Uwe Backes und Patrick Moreau, zwei ausgewiesene Extremismus-Experten, haben im Rahmen eines deutsch-französischen Projekts eine erste Publikation vorgelegt, die die Szene in verschiedenen europäischen Ländern näher betrachtet.«
Politische Studien (Gerhard Hirscher)


Leserstimmen  


Eigene Leserstimme abgeben


Eigene Leserstimme abgeben

Ihr Name:*
Ihre E-Mail:*
Ihr Kommentar:*
Sicherheitscode:* Bitte Sicherheitscode eingeben

Im Kommentar sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt. Die Leserstimme wird nach Prüfung durch den Verlag hier veröffentlicht.


Titel der Reihe
Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung.