19.03.2014

Theodor Eschenburg und die deutsche Vergangenheit

Theodor Eschenburg: Beflissener Diener des »Dritten Reiches« oder Objekt der Vergangenheitspolitik?

Podiumsgespräch mit Rainer Eisfeld (Osnabrück), Peter Steinbach (Baden-Baden), Hans-Georg Wehling (Tübingen) und Udo Wengst (Regensburg/München)
Moderation: Sibylle Thelen und Reinhold Weber (LpB)

Seine Lebensleistung ist unumstritten. Er ist eine der großen Gründungsfiguren der deutschen Politikwissenschaft. Mehr noch, er repräsentiert die Lernfähigkeit der Deutschen, ihre »Umerziehung« hin zur Demokratie. In einer Zeit, als es wichtig war, von den Institutionen her zu denken und damit der jungen Demokratie Halt zu geben, war er der Mahner aus Tübingen, der kraftvoll die Politik kommentierte. Die Kontroverse um Eschenburgs kurzfristige Mitgliedschaft in einer Unterorganisation der SS und um seine vermeintliche Beteiligung an einem »Arisierungsfall« beschäftigt die interessierte Öffentlichkeit. Geht es um die Neubewertung eines der prominentesten Wissenschaftler der Bundesrepublik? Oder soll ein neues Kapitel politisch motivierter Vergangenheitspolitik eröffnet werden? 

In »Verlorene Generationen«, Heft 4-2013 der Zeitschrift INDES wird die Kontroverse um Theodor Eschenburg in zwei Beiträgen von Eckhard Jesse und Hannah Bethke beleuchtet. Weitere Informationen finden Sie hier.
Auch »Die 1980er Jahre«, Heft 1-2014 wird sich in einem Beitrag von Hans-Joachim Lang mit der Debatte um Theodor Eschenburg befassen.


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