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Cornelia Herberichs (Hg.)
Susanne Reichlin (Hg.)

Kein Zufall

Konzeptionen von Kontingenz in der mittelalterlichen Literatur


Historische Semantik, Band 13
1. Auflage 2010
413 Seiten mit 4 Abb., gebunden
60,00 € [D]
Bei Abnahme der Reihe: 54,00 € [D]
Information zu den Serienpreisen
ISBN 978-3-525-36713-1

Kurzinformationen

Der Sammelband untersucht die Vielfalt mittelalterlicher Kontingenzkonzeptionen in literarischen Texten.

Ausführliche Informationen

Kontingenz – so wird immer wieder konstatiert – wird erst in der Frühen Neuzeit »entdeckt«. Davor wurden alle noch so unerklärlichen Begebenheiten als Ausdruck einer höheren, gottgewollten Ordnung gedeutet. Der Sammelband nimmt dieses Postulat zum Anlass, um die Vielfalt mittelalterlicher Kontingenzkonzeptionen in literarischen Texten auszuleuchten. Anhand von exemplarischen Analysen von Legenden, Antiken- und höfischen Romanen sowie Mären, Lyrik und Romanen der Frühen Neuzeit wird sowohl nach gattungsspezifischen Kontingenzkonzeptionen als auch nach literarhistorischen Verschiebungen und Umbesetzungen gefragt.

Beiträger

Peter Schulthess
Albrecht Hausmann
Elke Koch
Anette Gerok-Reiter
Mireille Schnyder
Volker Mertens
Armin Schulz
Michael Waltenberger
Werner Röcke
Carla Dauven
Ursula Kundert
Harald Haferland
Tobias Bulang
Peter Schnyder
Cornelia Herberichs
Susanne Reichlin

Rezensionen

»In einer Reihe von theoretisch bestens fundierten Interpretationen mittelalterlicher Epen und Romane, Schauspiele, Lyrik und ›Sachbücher‹ (Botanik) zeigt ein Dutzend Germanisten ..., wie stark Kontingenz im Erzählen und Darstellen dort zur Geltung kommt.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Summary

The contributors of this book investigate within a wide variety of literary genres, how the notion of contingency was expressed, discussed and reflected in middle-high german literature.