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Martin Sabrow


Martin Sabrow
Dr. Martin Sabrow ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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Dr. Jürgen Danyel ist stellvertretender Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Leiter der Abteilung »Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft«.
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Dr. Jan-Holger Kirsch ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
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Martin Sabrow, Jürgen Danyel, Jan-Holger Kirsch (Hg.)

50 Klassiker der Zeitgeschichte

1. Auflage 2007
247 Seiten mit zahlr. Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-36024-8
Vandenhoeck & Ruprecht

19,99 €
inkl. MwSt.
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Nach 1945 konstituierte und profilierte sich die deutsche Zeitgeschichtsforschung vor allem durch die Auseinandersetzung mit Erstem Weltkrieg, Weimarer Republik und Nationalsozialismus. Erst später trat die Geschichte von Bundesrepublik und DDR als wichtiges Untersuchungsfeld hinzu. Bis 1989 stand die Forschung zudem im Spannungsfeld der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz. Zentrale Bücher wie Friedrich Meineckes Die deutsche Katastrophe (1946), Fritz Fischers Griff nach der Weltmacht (1961) oder Joachim C. Fests Hitler. Eine Biographie (1973) waren nicht allein von innerwissenschaftlichem Interesse, sondern lösten auch breitere gesellschaftliche Debatten aus. Viele dieser Bücher werden bis heute oft zitiert; ihre prägnanten Titel sind mitunter zu Chiffren einer Epoche geworden (z.B. Die Unfähigkeit zu trauern).
50 solcher Klassiker werden im vorliegenden Band aus heutiger Sicht neu gelesen – als Dokumente ihrer jeweiligen Entstehungszeit, aber auch als Referenztexte mit Impulsen bis in die Gegenwart. Das Spektrum der chronologisch geordneten Werke reicht von Ernst Fraenkels Der Doppelstaat (1941) bis zu den Begleitbänden der beiden »Wehrmachtsausstellungen« (1995/2002).

Dieses Buch richtet sich an alle, die sich für deutsche Geschichte und Historiographiegeschichte im 20. Jahrhundert interessieren. Die hier versammelten Essays renommierter Historikerinnen und Historiker machen die methodischen und thematischen Wandlungen der Forschung ebenso deutlich wie die Wandlungen der Nachkriegsgesellschaft, an die die Werke adressiert waren. Nicht zuletzt lädt dieses Buch dazu ein, die vorgestellten Bände wieder oder erstmals selbst zu lesen.

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Inhalt    Alles anzeigen
Pressestimmen    
»Die aus kritischer Distanz verfassten (und gut lesbaren) Porträts dieser ›Bücher ohne Verfallsdatum‹ (Einleitung) spiegeln den ganzen Reichtum zeithistorischer Forschung von 1945 bis 1995 ... ein Muss für jede gut ausgebaute Großstadtbibliothek.«
ekz-Informationsdienst


»Mit den ›50 Klassikern‹ reagieren die Herausgeber auf [das] zunehmend stärker werdende Orientierungsbedürfnis und empfehlen ihr Sammelwerk damit auch als Lehrbuch, dessen von ausgewiesenen Fachleuten verfasste Beiträge eine Vielzahl überraschender Einsichten und pointiert vorgetragener Neuinterpretationen vermitteln.«
sehepunkte (Claudia Moisel)
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sachbuchforschung.de (Erhard Schütz)
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