Autorenporträt

Ulrike Dubiel


Ulrike Dubiel studierte Ägyptologie, Vorderasiatische Altertumskunde und Ur- und Frühgeschichte an der Freien Universität Berlin. Seit 2002 ist sie als freie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Tell Halaf-Projekt des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin mit der Wiederherstellung der archäologischen Sammlung Max von Oppenheims beschäftigt.
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Ulrike Dubiel

Amulette, Siegel und Perlen

Studien zur Typologie und Tragesitte im Alten und Mittleren Reich

1. Auflage 2008
XVI, 289 Seiten mit 23 Grafiken, 18 Taf., 1 Karte und zahlr. Tab. gebunden
ISBN 978-3-525-53035-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Orbis Biblicus et Orientalis - Band 229

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Das Material, das die Basis der vorliegenden Untersuchung bildet, stammt aus den Grabungen, die das Archäologenehepaar Guy und Winifred Brunton in den zwanziger und dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts auf den Gräberfeldern der Region von Qau el-Kebir (Mittelägypten) durchführte. Obwohl es sich um die Bestattungen der agrarischen Grundschicht handelt, waren viele der Verstorbenen bei ihrer Beisetzung mit Schmuckstücken versehen, darunter figürliche Amulette, Siegel, Perlen und Molluskenschalen.
Über 1900 Bestattungen bzw. Fundkomplexe aus der Zeit vom frühen Alten Reich bis zum frühen Mittleren Reich wurden bezüglich ihrer Schmuckassemblagen analysiert. Wichtige Aspekte sind die chronologische Entwicklung der Objektguppen als auch der Tragesitten sowie die Geschlechtsspezifität der Schmuckausstattung.
Figürliche Amulette und Siegel sind die Bildträger in diesen Bestattungen.
Welche Bilderwelt wird hier manifest, und wo hat sie ihren Ursprung?
Bei den hier untersuchten Objekten handelt es sich nicht etwa um funerären Schmuck sondern um Gegenstände, die zu Lebzeiten getragen und benutzt wurden.

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