Autorenporträt

Arndt Engelhardt


Dr. Arndt Engelhardt ist Geschäftsführender Assistent am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.
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Arndt Engelhardt

Arsenale jüdischen Wissens

Zur Entstehungsgeschichte der »Encyclopaedia Judaica«


ca. 350 Seiten mit ca. 10 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-36994-4
Vandenhoeck & Ruprecht
erscheint August 2012

Schriften des Simon-Dubnow-Instituts - Band 017

ca. 56,95 €
inkl. MwSt.
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Buch

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in Amerika und in Europa mehrere jüdische Enzyklopädien publiziert. Diese ergänzten sich, repräsentierten aber auch zum Teil konkurrierende wissenschaftliche und politische Programme. Die Studie verfolgt die Ausprägung jüdischer Wissenskulturen im 19. und 20. Jahrhundert ausgehend von der deutschsprachigen »Encyclopaedia Judaica«, die zwischen 1928 und 1934 in Berlin erschien. Sie war das Ergebnis der Arbeit jüdischer Publizisten, Gelehrter und Politiker aus zahlreichen Ländern, die die Konzepte bestehender jüdischer Enzyklopädien rezipierten und weiter entwickelten. Arndt Engelhardt zeichnet Entstehung, Struktur, Organisation und Mitarbeiterschaft der »Encyclopaedia Judaica« nach und deutet das Unternehmen als strategischen Versuch, einen neuartigen Kanon jüdischer Kultur und Wissenschaft der Moderne zu bilden.

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