Augenzeugen

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Ute Daniel


Dr. Ute Daniel ist Universitätsprofessorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der TU Braunschweig.
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Mit Beiträgen von

Frank Becker (Münster), Ute Daniel (Braunschweig), Andreas Gestrich (Trier), Kay Hoffmann (Stuttgart), Lars Klein (Göttingen), Almut Lindner-Wirsching (Freiburg), Gerhard Paul (Flensburg), Karl Prümm (Marburg), Andreas Steinsieck (Braunschweig).

Ute Daniel (Hg.)

Augenzeugen

Kriegsberichterstattung vom 18. zum 21. Jahrhundert

1. Auflage 2006
264 Seiten mit 30 Abb. und 4 Schaubildern kartoniert
ISBN 978-3-525-36737-7
Vandenhoeck & Ruprecht

24,95 €
inkl. MwSt.
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Den Berichten »von der Front« in Wort und Bild kommt seit jeher entscheidende Bedeutung für die zeitgenössische Wahrnehmung und Legitimation eines Krieges zu. Diese erste Geschichte der Kriegsberichterstattung stellt deshalb die Akteure selbst in den Mittelpunkt: die Wort- und Bildkorrespondenten, ihre Wahrnehmungsweisen und ihre Praktiken der Berichterstattung; sowie die Militärs, ihre zentralen Subjekte und zunehmend ihre Kontrolleure. Während im 18. Jahrhundert noch offizielle Bulletins aus der Feder von Offizieren die Berichterstattung dominierten, etablierte sich in der Epoche der internationalisierten Pressemärkte der Beruf des zivilen Kriegsberichterstatters. Die Bedingungen, unter denen Journalisten und Fotografen im Krieg arbeiteten, ihr Umgang mit Kontrollmaßnahmen und Zensur und die Veränderung der Medienlandschaften haben zu einer Wahrnehmung des Berichterstatters als »Augenzeuge« und »Aufklärer« beigetragen.
Mit diesem Buch liegt nun erstmals ein fundiertes Überblickswerk vor, das vom Siebenjährigen Krieg (1756–1763) bis zum 2003 begonnenen Irakkrieg 250 Jahre internationaler Frontberichterstattung erschließt.

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Pressestimmen     Alle Pressestimmen
Ein überaus gelungener und Maßstäbe setzender Band, den man mit Spannung von der ersten bis zur letzten Seite liest.
Martin Moll, Historicum




Erst mit solchen Analysen und Fragestellungen leistet eine Geschichte der Kriegsberichterstattung einen substanziellen Beitrag zur Entschlüsselung des Verhältnisses von Medien, Öffentlichkeit und kriegerischer Gewalt in der Moderne.
Benjamin Ziemann, Neue Politische Literatur

In fundierten und gut recherchierten Beiträgen gewährt es Einblicke, wie viel sich in der Medienberichterstattung seit Friedrich II. verändert hat, aber auch wie viel erstaunlicherweise gleich geblieben ist.
medien + erziehung

Die Anschaffung des im Übrigen ausgesprochen gut edierten Bandes [darf] sowohl für Historiker als auch für Medien- und Kommunikationswissenschaftler als sehr lohnend bezeichnet werden.
Jörn Glasenapp, Rundfunk und Geschichte

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