Buch des Lebens

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Autorenporträt

Simon Dubnow


Simon Dubnow ist einer der wichtigsten Historiker der jüdischen Geschichte. Seine zehnbändige »Weltgeschichte des jüdischen Volkes von den Uranfängen bis zur Gegenwart« erschien in deutscher Sprache in den 1920er Jahren. Neben seiner Tätigkeit als Historiker war er Publizist, Politiker und politischer Philosoph.
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Herausgeberporträt

Verena Dohrn


Dr. Verena Dohrn ist Historikerin und Schriftstellerin und arbeitet als Privatdozentin mit Lehraufträgen für Osteuropäische Geschichte an den Universitäten Göttingen und Hannover.
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Verena Dohrn (Hg.), Simon Dubnow

Buch des Lebens

Materialien zur Geschichte meiner Zeit. Band 1–3

Aus dem Russischen von Vera Bischitzky und Barbara Conrad

1. Auflage 2005
1367 Seiten mit 45 Abb. und 3 Karten gebunden
ISBN 978-3-525-36953-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Simon Dubnow, Buch des Lebens - Band 001-003

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Simon Dubnow (1860–1941) ist einer der wichtigsten Historiker der jüdischen Geschichte. Seine berühmte Weltgeschichte des jüdischen Volkes liegt seit langem in deutscher Übersetzung vor, nicht dagegen seine Erinnerungen, von denen 1937 lediglich eine stark gekürzte Fassung erschien. Diese erste vollständige deutschsprachige Veröffentlichung seiner Memoiren bringt Persönlichkeit und Werk des großen russisch-jüdischen Historikers in den deutschen Sprachraum zurück. Hier, in Berlin, lebte Dubnow zwischen 1922 und 1933; hier vollendete er auch seine Erinnerungen.
Im ersten Band schildert Dubnow seinen zäh verfolgten Bildungsweg vom Cheder zu den Schulen der Aufklärung. Aus einer angesehenen Holzhändler-Familie stammend bewegte er sich als junger Journalist im Milieu der russisch-jüdischen Petersburger Intelligenzija um die Zeitschrift »Voschod«. Die antijüdische Politik Alexanders III. zerstörte jede Hoffnung auf kulturelle Integration. Dubnow ging schließlich nach Odessa, wo er die Grundlagen seiner Ideen zur jüdischen Geschichte entwickelte und als »Missionar der Geschichte« zum Initiator und Mentor der russisch-jüdischen Geschichtsbewegung wurde.
Die folgenden Bände schildern das 20. Jahrhundert aus der Perspektive eines Zeitzeugen, dessen historischer Blick vom östlichen Europa her die geistigen und sozialen Umwälzungen in den Zentren des Weltgeschehens St. Petersburg (1906–1922) und Berlin (1922–1933) reflektiert.
Simon Dubnow wurde 1941 in Riga Opfer der nationalsozialistischen Vernichtung des europäischen Judentums, dem sein Lebenswerk gegolten hatte.

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Pressestimmen    
Es ist, anders kann man es nicht sagen, ein grosses Glück, dass das ›Buch des Lebens‹ heutigen Lesern in seiner Gesamtheit zugänglich ist ...
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung

Das ›Buch des Lebens‹ gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Dokumenten europäischer Memoirenliteratur im 20. Jahrhundert. ... [Band{ }1] dürfte die wichtigste Neuerscheinung des Jahres 2004 im Bereich der jüdischen Literatur gewesen sein!
Peter Maser, Beiträge zur ostdeutschen Kirchengeschichte

Ein großes Werk, jetzt mustergültig ediert
Thomas Meyer, Süddeutsche Zeitung

Das ›Buch des Lebens‹ ist die eindrucksvolle Autobiographie eines leidenschaftlichen Geistesarbeiters, dessen Erinnerungen selbst eine historische Quelle ersten Ranges sind.
Alisa Bach, Gemeindeblatt Jüdisches Berlin

Die Bände geben faszinierende Einblicke in die Lebensgeschichte Simon Dubnows und die Werkstatt eines Historikers. ... in mustergültiger, hervorragend kommentierter und mit Registern vorbildlich erschlossener Edition ...
Ulrich Wyrwa, Transversal – Zeitschrift für Jüdische Studien

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