Das Geschichtsbild der Ilias

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Jonas Grethlein


Jonas Grethlein
Dr. Jonas Grethlein ist Privatdozent in Freiburg und Leiter der dort angesiedelten Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe »Geschichtsbilder in der griechischen Literatur der Archaik und Klassik«.
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Jonas Grethlein

Das Geschichtsbild der Ilias

Eine Untersuchung aus phänomenologischer und narratologischer Perspektive

1. Auflage 2006
381 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-25262-8
Vandenhoeck & Ruprecht

Hypomnemata - Band 163

68,95 €
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Bereits vor und auch jenseits von Geschichtsschreibung vergegenwärtigen sich Menschen ihre Vergangenheit. In der Memoria der antiken Griechen nahm die Ilias einen herausragenden Platz ein. Dieser Tatsache trägt Jonas Grethlein Rechnung. Er entwickelt einen phänomenologischen Geschichtsbegriff, der es erlaubt, das Geschichtsbild der Ilias nicht nur als defiziente Vorstufe zur Historiographie zu sehen, sondern in seinem eigenen Recht zu analysieren. Der erste Teil der Studie untersucht das Bild, das die epischen Helden von ihrer Vergangenheit haben. Der zweite Teil ist dem Geschichtsbild gewidmet, das der Ilias selbst zugrunde liegt. Auf der Grundlage erzähltheoretischer Reflexionen wird hier die narrative Komplexität der Ilias als Ausdruck ihres Geschichtsbildes gedeutet.
Damit leistet Das Geschichtsbild der Ilias einen Beitrag zur Kulturgeschichte des archaischen Griechenlands und eröffnet zugleich einen neuen literaturwissenschaftlichen Blick auf das Epos.

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Pressestimmen    
In fact, {! Das Geschichtsbild der Ilias} is at its heart a fresh and insightful approach to the most basic questions of interpretation that the {! Iliad} poses as a literary work.
Christopher S. Welser, Classical World

Jonas Grethlein is to be congratulatetd on this useful study [...]. [...] This book is a welcome contribution to Homeric scholarship, where the epic´s relationship to history has become the object of renewed interest. It gives an internal perspective on this question, and shows that the epic poem, if it cannot be read in the same way as the works of Herodotus and Thucydides, can nevertheless tell us much about the ancient view of hitsory and its uses.
Benjamin Sammons, Classical Journal

Ein gelehrtes und lehrreiches Buch...
Reinhold Bichler, Gnomon

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