Autorenporträt

Thorsten Maaßen


Dr. theol. Thorsten Maaßen, geb. 1972 in Heide/Holstein, ist seit 2008 evangelischer Pfarrer in Ettlingen. Nach dem Theologiestudium in Bethel, Leipzig, Marburg und Rom hat er ökumenische Praxiserfahrung in Süditalien gesammelt und war u.a. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Ökumenische Theologie an der Philipps-Universität Marburg.
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Thorsten Maaßen

Das Ökumeneverständnis Joseph Ratzingers

1. Auflage 2011
407 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-798-3
V&R unipress

Kirche – Konfession – Religion - Band 056

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Buch

Die Einheit der Kirche und ihre Zerbrechlichkeit gehören zu den Themen, um die Joseph Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI., sich vom Beginn seiner akademischen Laufbahn an sorgt. Dieses Buch spürt historischen und systematischen Aspekten des Ökumeneverständnisses Ratzingers in seinen Schriften bis zur Papstwahl im April 2005 nach. Als dessen Mitte verweist er auf die »Hermeneutik der Einheit«, mit der sich Ratzinger jeder konfessionellen Selbstgenügsamkeit widersetzt. Der Autor zeigt Kontinuität und Entwicklungen auf, etwa in Ratzingers Beurteilung des »subsistit in« aus der Kirchenkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. Er analysiert Ratzingers Sicht auf das Problem der Ekklesialität der getrennten Kirchen: Einerseits setzt sich Ratzinger für die kirchliche Würde der Getauften außerhalb der römisch-katholischen Kirche ein. Andererseits hält er mit Bestimmtheit daran fest, dass nur in der katholischen Kirche die sichtbare Kirche Jesu Christi besteht. Im Blick auf die evangelischen Kirchen werden insbesondere Ratzingers Beiträge zur »Gemeinsamen Erklärung über die Rechtfertigungslehre« sowie zur Bedeutung der Confessio Augustana dargestellt und kommentiert. Abschließend werden Perspektiven für die weitere evangelisch-katholische Begegnung aufgezeigt.

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Pressestimmen    
Wer sich mit dem ökumenischen Denken des jetzigen Papstes in seiner Genese ernsthaft befassen möchte, kommt an dieser soliden und umsichtigen Arbeit nicht vorbei.
Herder Korrespondenz, Heft 6/11

Weil das Ökumenverständnis Joseph Ratzingers, des heutigen Papstes, immer schon recht spannend gewesen ist, lohnt es sich, den Entwicklungslinien einmal genauer nachzugehen. Wenn sich dafür ein evangelischer Theologe im Rahmen seiner Dissertationsarbeit hergibt, wird die ganze Sache noch spannender.
Katholisches Sonntagsblatt, Nr. 16

Das Buch sei nachdrücklich empfohlen als verständliche, kenntnisreiche und wohlbalancierte Darstellung von Ratzingers Theologie und seiner Rezeption.
MATERIALDIENST des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim 04/2011

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