Matthias Müller

Das Schloß als Bild des Fürsten

Herrschaftliche Metaphorik in der Residenzarchitektur des Alten Reichs (1470–1618)

1. Auflage 2004
560 Seiten mit 208 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-36705-6
Vandenhoeck & Ruprecht

Historische Semantik - Band 006

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Buch

Im Mittelpunkt dieses Buches steht die ästhetische Vergegenwärtigung fürstlichen Regententums im Medium der Schlossbaukunst des Alten Reichs und ihre Ausgestaltung zu einem Gegenstand von hoher metaphorischer Aussagekraft im Dienst früher fürstlicher Staatlichkeit.
Ihren Ausgang nimmt die Untersuchung im sächsischen Kurfürsten- und Herzogtum, dessen höfische Bauprojekte von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts als besonders innovativ gelten dürfen. Von hier aus werden alle wichtigen Territorien Mitteldeutschlands erschlossen und Vergleichsbeispiele aus dem ganzen Alten Reich miteinbezogen. Auf diese Weise kann erstmals umfassend nachgewiesen werden, wie sehr bereits das frühe deutsche Residenzschloss zwischen 1470 und 1618 in seiner architektonischen Gestalt als »Bild des Fürsten« verstanden wurde.

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Eine vielstimmige Untersuchung zur Manifestation des fürstlichen Regiments in der Architektur, deren Ergebnisse man für den Einzelfall jedes Mal neu im Lichte seiner vorgestellten Exempla wird abwägen wollen.
Jarl Kremeier, Zeitschrift für Historische Forschung

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