Herausgeberporträt

Okko Behrends


Dr. Okko Behrends ist Professor für Römisches und Bürgerliches Recht und Neuere Privatrechtsgeschichte an der Universität Göttingen.
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Mit Beiträgen von

Rudolf Smend, Reinhard Gregor Kratz, Gérard Guyon, Notger Slenczka, Hasso Hofmann, Robert Alexy und Okko Behrends.

Okko Behrends (Hg.)

Der biblische Gesetzesbegriff

Auf den Spuren seiner Säkularisierung. 13. Symposion der Kommission »Die Funktion des Gesetzes in Geschichte und Gegenwart«

1. Auflage 2006
389 Seiten Leinen
ISBN 978-3-525-82550-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge - Band 278

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Die Beiträge des 13. Symposions der Kommission beschäftigen sich mit der Entwicklung und Umformung des biblischen und des römischen Gesetzesbegriffs. Konnte im neuzeitlichen Staatsrecht das staatliche Gesetz als Befehl eines souveränen, keine Schranken kennenden Gewalthabers definiert werden, so beruhte dies auf einer säkularisierenden Nachformung des biblischen Gesetzes durch Staatsgewalt. Heute ist wieder ein Gegenbild zur Herrschaft gelangt. Es orientiert sich wie das römische Recht an der antiken Tradition: Gesetzgebung wird als Arbeit an einer bereits bestehenden, zur Sicherung der menschlichen Bürgerfreiheiten geschaffenen Rechtsordnung begriffen.

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Titel der Reihe
Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse. Dritte Folge