Katharina Simon-Muscheid

Die Dinge im Schnittpunkt sozialer Beziehungsnetze

Reden und Objekte im Alltag (Oberrhein, 14.–16. Jahrhundert)

1. Auflage 2004
489 Seiten Leinen
ISBN 978-3-525-35191-8
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 193

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Gespräche unter Nachbarinnen, Aussagen vor Gericht und Inventarlisten sind das Ausgangsmaterial für Simon-Muscheids Untersuchung der Bedeutungsvielfalt von Gegenständen und ihrer Dynamik in den sozialen Beziehungsnetzen der mittelalterlichen Gesellschaft. Über Inventare erschließt die Autorin den materiellen, sozialen und symbolischen Wert solcher Objekte; die Diskurse verdeutlichen den ökonomischen und ideellen Stellenwert bestimmter Gegenstände.

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Pressestimmen    
Beeindruckend sind der Reichtum an Materialien und Aussagen ... sowie an methodischen Überlegungen, die die Verfasserin, häufig aufgrund eigener Vorstudien, nun zu einem neuartigen Gesamtbild zusammenzufügen vermag.
Knut Schulz, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters

Simon-Muscheid ist ein überzeugendes Buch gelungen, das eine Schneise in ein neues Forschungsgebiet geschlagen hat und zum Überdenken mancher Positionen in der Sozialgeschichte – oder doch in der Kulturgeschichte – herausfordert und sicherlich einige Diskussionen anregen wird ...
Bernd Fuhrmann, Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Ein Buch, dessen Autorin ungewöhnliche Wege geht, und das schon allein deshalb fasziniert und zum Weiterdenken provoziert.
Helmut Bräuer, Jahrbuch für Regionalgeschichte

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