Die eigenen verborgensten Dunkelgänge

Autorenporträt

Léon Wurmser


Dr. med. Léon Wurmser ist klinischer Professor für Psychiatrie und Psychoanalyse an der University of West Virginia. Neben seiner Vortrags- und Supervisionstätigkeit auf zwei Kontinenten ist er Psychiater und Psychoanalytiker in eigener Praxis in Towson/Maryland sowie Lehr- und Kontrollanalytiker der Freudian Society/New York.
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Heidi Gidion


Heidi Gidion
Dr. phil. Heidi Gidion ist Literaturwissenschaftlerin und besonders in den Bereichen Gegenwartsliteratur und Psychotherapie ausgewiesen. Von Göttingen aus arbeitet sie journalistisch und entfaltet eine reiche Vortragstätigkeit.
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Léon Wurmser, Heidi Gidion

Die eigenen verborgensten Dunkelgänge

Narrative, psychische und historische Wahrheit in der Weltliteratur

1. Auflage 1999
215 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-01451-6
Vandenhoeck & Ruprecht

25,95 €
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Buch

Innere, psychische Konflikte erweisen sich als überaus aufschlußreiches Feld für das Verständnis der Literatur der Moderne und können ihre – oft genug als abweisend erlebte – Fragmentierung und Zerrissenheit aufschließen helfen.
Die spannend zu lesenden exemplarischen Textausschnitte, durch vielschichtige Kommentare erhellt, sind zum einen zwei berühmten Texten des vorigen Jahrhunderts entnommen: Fjodor Dostojewskijs Erzählung »Aufzeichnungen aus dem Untergrund« und Henrik Ibsens letzten Drama »Wenn wir Toten erwachen«, sodann vom Wegbereiter des modernen englischen Romans, aus Joseph Conrads »Unter westlichen Augen«, dem Meisterwerk menschlicher Angstlogik, Franz Kafkas »Der Prozeß«, sowie schließlich aus zwei überaus lebhaft rezipierten Romanen von Autorinnen unserer Zeit: Sylvia Plaths »Die Glasglocke« und Christa Wolfs »Medea. Stimmen«.
Heidi Gidion und Léon Wurmser führen seit Jahren in vielen Seminaren und Vorlesungsreihen ihre ganz eigenen Sichtweisen auf die Weltliteratur zusammen. Es entstand dabei eine Methode des ergänzenden Nebeneinander von Psychoanalyse und Literaturwissenschaft, die eine weitere, inhärente Dimension von großer Dichtung sichtbar macht. Erstmals liegt das Ergebnis hier exemplarisch als Buch vor.

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