Autorenporträt

Heiner Faulenbach


Prof. Dr. Heiner Faulenbach, geb. 1938, ist Spezialist für Rheinische Kirchengeschichte und ausgewiesen durch theologiegeschichtliche Arbeiten zu fünf Jahrhunderten.
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Heiner Faulenbach

Die Evangelisch-Theologische Fakultät Bonn

Sechs Jahrzehnte aus ihrer Geschichte seit 1945

1. Auflage 2009
624 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-701-3
Bonn University Press bei V&R unipress

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Ein Studium in Ruinen wie unter dem Schatten der braunen Vergangenheit – das waren 1945 die schwierigen Voraussetzungen für die Theologische Fakultät in Bonn. Der Neubeginn war geprägt durch Gelehrte, unter ihnen K. Barth, die alle aus der Bekennenden Kirche stammten. In diesem Band wird die Besetzung aller Lehrstühle, die Gewinnung bedeutender Professoren wie Dinkler, Gollwitzer, Iwand, Kreck, Noth, Schneemelcher und Vielhauer behandelt und die Geschichte der Institute und Sondereinrichtungen als Entwicklung einer bis 1980 durch ihre Ordinarien bestimmten Fakultät hin zum seither gruppenbestimmten Organ über sechzig Jahre hinweg geschildert. In diese Linie eingebettet wird über Konflikte mit der Evangelischen Kirche im Rheinland berichtet, die aufbrachen, weil eine Berufung des Bultmann-Schülers E. Fuchs am kirchlichen Veto scheiterte oder weil Professoren der Fakultät Bedenken gegen eine Neuorientierung des Verhältnisses von Christen und Juden äußerten. Ein Anhang mit Texten von verstorbenen Fakultätsmitgliedern und Texten über sie spiegelt intensiv deren Werde­gang wie das wissenschaftliche Niveau der Fakultät. Der Autor untersucht das Geschick seiner Fakultät als Zeitzeuge.

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Pressestimmen    
Jede künftige Beschäftigung mit den letzten Jahrzehnten der Fakultätsgeschichte wird hier einsezten und diesem mit großem Fleiß erarbeiteten Werk Respekt zollen.
Monatshefte für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes

Insgesamt beleuchtet die Geschichte der Evangelisch-Theologischen Fakultät Bonn viele auch über den Binnenraum einer Universität hinaus wichtige Aspekte der sechs Jahrzehnte seit 1945. Die systematische Zusammenstellung der biografischen Informationen über die Handelnden stellt einen Fortschritt dar, der für eine weitere kirchengeschichtliche Forschung Gewinn verspricht.
Rheinische Vierteljahrsblätter, Jg. 75 (2011)

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