Autorenporträt

Martin C. Wald


Dr. Martin C. Wald studierte an der Freien Universität Berlin Geschichte und Deutsch. Er wurde 2007 mit der vorliegenden Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert.
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Martin C. Wald

Die Gesichter der Streitenden

Erzählung, Drama und Diskurs des Dreißigjährigen Krieges, 1830 bis 1933

1. Auflage 2008
603 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-448-7
V&R unipress

Formen der Erinnerung - Band 034

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Der Dreißigjährige Krieg ist über alle Umbrüche hinweg eine der größten historischen Katastrophen im kollektiven Gedächtnis der Deutschen geblieben. In der Geschichtsschreibung hat diese Tatsache übermäßig verdeckt, wie sehr die Erinnerung an den »Religionskrieg« durch konfessionelle Geschichtsbilder geprägt worden ist.
Martin C. Wald zeichnet die lange Zeit unversöhnlicher und auch später oft nur übertünchter Grundsatzkontroverse zwischen Katholiken und Protestanten vom nachnapoleonischen Deutschland bis zur Moderne nach. Er beschreibt die verbreiteten Erzählmodelle von den »feindlichen Brüdern« bis zum »Volk in der Wüste« und beleuchtet den Schlagabtausch um die zentralen thematischen Streitpunkte: Die Zerstörung Magdeburgs, Hexenwahn und Hexenprozess sowie Gustav Adolf gegen Tilly. Hier spiegelt sich die Entwicklung konfessioneller Geschichtsauffassungen schlechthin.
Auch wird triviale Belletristik und Dramatik für kulturgeschichtliche Forschung fruchtbar gemacht.

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Pressestimmen    
Trotz ihrer Materialfülle eine klar gegliederte, gut lesbare Studie
Bernhard Jahn, Germanistik, Band 50 (2009)

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