Die Repräsentation der Gruppen

Herausgeberporträt

Otto Gerhard Oexle


Prof. Dr. phil. Otto Gerhard Oexle war Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Geschichte und bis 2004 Honorarprofessor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Göttingen.
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Herausgeberporträt

Andrea von Hülsen-Esch


Dr. Andrea von Hülsen-Esch ist Professorin für mittlere und neuere Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
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Otto Gerhard Oexle, Andrea von Hülsen-Esch (Hg.)

Die Repräsentation der Gruppen

Texte – Bilder – Objekte

1. Auflage 1998
480 Seiten mit 121 teilw. farb. Abb. Leinen
ISBN 978-3-525-35456-8
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 141

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Die mittelalterliche Gesellschaft kann nicht nur als Gefüge von Ständen und Schichten betrachtet werden, sondern auch als Gefüge von unterschiedlich konstituierten und strukturierten Gruppen. Zu nennen sind hier beispielsweise Adelsgeschlechter, Klosterkonvente, die Familie, die Verwandtschaft, das »Haus«, aber auch Einungen wie Gilden, Zünfte, Bruderschaften, Universitäten sowie bäuerliche und städtische Kommunen. Vereinbarte Regeln und Normen drücken die Ziele der Gruppe aus und bestimmen die Vorstellungen über die Gruppe sowohl bei den Mitgliedern als auch bei Außenstehenden.
Die Autoren dieses Bandes untersuchen die Repräsentation von solchen Gruppen in der Gesellschaft des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Medien, die der Repräsentation dienen, sind vielfältig: Das Spektrum reicht hier von Gemälden, Grabmälern, Grabbildern und Wappen über »Zunftaltertümer« und Kleidung bis zu Patrizierstammbüchern und Gelehrtenstammbüchern. Es wird deutlich, wie nuancenreich die mit dem jeweiligen Text, Bild oder Objekt verbundene Begrifflichkeit von »Repräsentation« ist. Von Historikern und Kunsthistorikern geschrieben, ist dieser Band ein anregendes Beispiel für die Zusammenarbeit von Geschichtswissenschaft und Kunstgeschichte.

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