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Mitchell Ash


Prof. Dr. Mitchell G. Ash studierte Geschichte und Wissenschafts-geschichte in Harvard und in Berlin. Seit 1997 ist er Ordentlicher Universitätsprofessor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Wien.
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Wolfram Niess


Wolfram Niess studierte Geschichte, Germanistik, Theaterwissenschaft und Romanistik an den Universitäten Trier, Wien und Cluj. Er hat seine Diplomarbeit am Institut für Geschichte der Universität Wien über die Gründung des Instituts für Theaterwissenschaft an der Universität Wien im Nationalsozialismus 2007 abgeschlossen und arbeitet zurzeit an einer Studie zur Politischen Rechten in Bessarabien 1918–1944.
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Ramon Pils


Ramon Pils studierte Rechtswissenschaften, Geschichte und Anglistik/Australian Studies in Wien und Brisbane. Seit 2006 ist er am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien tätig. Seine Diplomarbeit am Institut für Anglistik über Anglistik an der Universität Wien im Nationalsozialismus hat er 2006 abgeschlossen.
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Mitchell Ash, Wolfram Niess, Ramon Pils (Hg.)

Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus

Das Beispiel der Universität Wien

1. Auflage 2010
587 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-568-2
Vienna University Press bei V&R unipress

67,90 €
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Die Rolle der Geisteswissenschaften im Dritten Reich wird an der Universität Wien in letzter Zeit verstärkt erforscht. Neben den Rollen verschiedener Disziplinen werden politisch ausgerichtete inter- und multidisziplinäre Forschungen, wie Volks-, Raum- und »Gegnerforschung« thematisiert. Neben etablierten FachwissenschaftlerInnen befassen sich auch DiplomandInnen und DissertantInnen mit Fragen zu Personen, Institutionen und Aspekten der Wiener Geisteswissenschaften und deren Verflechtung in das nationalsozialistische Herrschaftssystem.
Ziel dieses Bandes ist es, die Ergebnisse dieser neueren Arbeiten bekannt zu machen und Verflechtungen der Geisteswissenschaften in das NS- Herrschaftssystem anhand dieser Beispiele zu beleuchten und zu interpretieren.
Themen der Analysen sind personelle (Dis-)Kontinuitäten und das Verhältnis zwischen diesen (Dis-)Kontinuitäten und der Wissenschaftsentwicklung in der NS-Zeit, die Nutzung der durchaus nennenswerten Handlungsspielräume, die die relevanten Akteure hatten, Auswirkungen der nationalsozialistischen Machtübernahme auf die Forschung, sowie nicht zuletzt der so genannte Kriegseinsatz der Geisteswissenschaften und die Involvierung der Wiener Universität.
Der Band leistet erstmals eine Zusammenführung der bisherigen Forschungen zum Thema.

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Pressestimmen    
Ein neuer Sammelband beleuchtet nun erstmals fachübergreifend, wie wenig sich so mancher Lehrende 1938 an der Uni Wien im Bereich der Geisteswissenschaften umorientieren musste und wie sehr Seilschaften der Ersten Republik über die Nazi-Zeit bis in die Nachkriegsordnung reichten.
Gerald Heidegger, ORF.at

[...] der vorliegene Band stellt eine wertvolle Bereicherung nicht nur für die österreichische, sondern auch für die deutsche Universitätsgeschichtsschreibung dar.
Informationsmittel IFB 19 (2011), 1

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