Autorenporträt

Susanne Zepp


PD Dr. Susanne Zepp ist Leitende Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und Stellvertreterin des Direktors.
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Susanne Zepp

Herkunft und Textkultur

Über jüdische Erfahrungswelten in romanischen Literaturen 1499–1627

1. Auflage 2010
223 Seiten mit 2 Abb.
ISBN 978-3-647-36991-4
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Simon-Dubnow-Instituts - Band 013

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Welchen Beitrag leistete die jüdische Kultur zur Herausbildung der Moderne in der Romania?
Susanne Zepp untersucht fünf Grundlagentexte, die im Europa der Frühen Neuzeit zwischen 1499 und 1627 entstanden sind: La Celestina, die Dialoghi d’amore des Leone Ebreo, der erste pikareske Roman, Lazarillo de Tormes, die Essais von Michel de Montaigne und die poetisierenden Bibelbearbeitungen João Pinto Delgados. Sie deutet dabei den Wandel der Gattungen und die literarischen Zeugnisse jener Zeit in Verknüpfung mit der Geschichte des 16. Jahrhunderts. Die Autorin zeigt, dass die Entstehung des frühmodernen Subjektbewusstseins aus literaturwissenschaftlicher Sicht auch als eine Universalisierung ursprünglich partikular jüdischer Erfahrungen erklärt werden kann.

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