Autorenporträt

Matthias Martens


Dr. Matthias Martens ist seit April 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik der Sekundarstufe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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Matthias Martens

Implizites Wissen und kompetentes Handeln

Die empirische Rekonstruktion von Kompetenzen historischen Verstehens im Umgang mit Darstellungen von Geschichte

1. Auflage 2010
371 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-596-5
V&R unipress

Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik - Band 001

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Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene begegnen in ihrem Alltag einer Fülle gedeuteter, in unterschiedlichsten medialen Formen dargestellter Geschichte; Sinnbildungsangebote sind hier notwendig enthalten. Geschichtsunterricht muss SchülerInnen zu einem reflektierten Umgang mit diesen Darstellungen von Geschichte und somit zu einer kritischen Partizipation an Geschichtskultur insgesamt befähigen.
Matthias Martens leistet einen Beitrag zur Kompetenz-diskussion im Fach Geschichte, indem er sich mit der empirischen Klärung der Frage befasst, wie SchülerInnen mit gedeuteter, dargestellter Geschichte umgehen, und diejenigen Kompetenzen rekonstruiert, die sie dafür bisher ausgebildet haben. Damit ist die Studie im Spannungsfeld zwischen einer breiteren bildungspolitischen und bildungswissenschaftlichen Diskussion um Standardisierung und Kompetenzorientierung und deren domänenspezifischer, geschichtsdidaktischer Ausprägung verortet – ein Forschungskontext, der geprägt ist durch die Diskussion der Implementierung von Standards und der empirischen Erforschung von Kompetenzen. Die Arbeit versteht sich als ein Ansatz, der die bisher wenig entwickelten Verknüpfungen zwischen allgemein bildungswissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Kompetenzdiskussion vertieft.

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Pressestimmen    
Eine sicher anspruchsvolle wissenschaftliche Lektüre, die aber für den kirchengeschichtlichen Unterricht bedenkenswert ist.
CPB - Christlich Pädagogische Blätter, 4/2010

Mit seiner Fokussierung darauf, wie Jugendliche mit historischen Narrationen umgehen, hat Martens eine – mit Blick auf die Diskussionen um ›Geschichtskultur‹ und ›De-Konstruktion‹ – aktuelle und zentrale Frage in einer rekonstruktiven Studie empirisch untersucht. ... [D]er Vergleich der Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Schulformen [zeigt] die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen, wie Geschichtsunterricht zur Entwicklung eines refletierten Geschichtsbewusstseins beitragen kann.
Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 10 (2011)

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