Johnsons »Jahrestage«. Der Kommentar

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Ulrich Fries


Dr. phil. Ulrich Fries ist Unternehmer.
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Irmgard Müller


Irmgard Müller, London, war bis 2003 Mitherausgeberin des Johnson-Jahrbuchs und Mitherausgeberin des Jahrestage-Kommentars.
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Holger Helbig


Holger Helbig
Prof. Dr. Holger Helbig lehrt Literaturwissenschaft am Institut für Germanistik der Universität Rostock.
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Ulrich Fries, Irmgard Müller, Dietrich Spaeth, Holger Helbig, Klaus Kokol (Hg.)

Johnsons »Jahrestage«. Der Kommentar

Hrsg. von Holger Helbig, Klaus Kokol, Irmgard Müller, Dietrich Spaeth und Ulrich Fries. Unter Mitarbeit von Thomas Schmidt, Birgit Funke, Thomas Geiser, Ingeborg Gerlach und Rudolf Gerstenberg

1. Auflage 1999
1133 Seiten Leinen
ISBN 978-3-525-20789-5
Vandenhoeck & Ruprecht

97,95 €
inkl. MwSt.
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Buch

Im Sommer 1991 wurde eine Gruppe Jenaer Studenten zum Abschluß eines Johnson-Seminars nach New York eingeladen. Nach Betrachtung der Roman-Schauplätze – und in deutlicher Unterschätzung des Aufwands – beschlossen einige der Reisenden auf dem Heimflug, die Jahrestage zu kommentieren. Alles, was an geographischen, zeitgeschichtlichen und literarischen Bezügen erkennbar ist, sollte erklärt werden.
Seitdem wird am Zeilenkommentar zu einem der bedeutendsten Werke der deutschen Gegenwartsliteratur gearbeitet. Mit zunehmender Dauer der Arbeit haben sich die Zusammensetzung der Gruppe und Einzelheiten des Vorhabens geändert; die Idee ist geblieben: ein Buch zum Buch von Lesern für Leser. Es schreibt keinem vor, wie der Roman zu lesen sei, sondern stellt das Material bereit, das sonst mühsam aus Landkarten, Lexika und Johnsons Leseliste zusammengesucht werden müßte.
Entstanden ist auf diese Weise ein grundlegendes Werk der Johnson-Forschung. Es ist nützlich für Erstleser und informativ für Kenner; für wissenschaftlich Interessierte wird es unverzichtbar sein. Der Kommentar enthält eine Fülle von Material zu Uwe Johnsons Umgang mit der New York Times, dem Spiegel, den Mecklenburgiana; darüber hinaus Angaben zu Personen und Schauplätzen. Die Einträge verdeutlichen, weshalb eine Stelle in der Forschung diskutiert wird; Verweise auf Sekundärliteratur machen diese Diskussion nachvollziehbar – der Gebrauch des Bandes ist jedoch davon nicht abhängig.
Der Kommentar ist ausdrücklich auch an die Noch-nicht-Leser gerichtet, die neugierig gemacht werden sollen auf den Gegenstand der Bemühungen.
Seit Oktober 2004 kann der Kommentar auch auf den Webseiten des Mitherausgebers Holger Helbig aufgerufen werden; die Arbeit daran wird dort fortgesetzt.

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