Klio macht Karriere

Autorenporträt

Gabriele Lingelbach


Dr. phil. Gabriele Lingeöbach ist Wissenschaftliche Assisentin für Neuere Geschichte an der Universität Trier.
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Gabriele Lingelbach

Klio macht Karriere

Die Institutionalisierung der Geschichtswissenschaft in Frankreich und den USA in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts

1. Auflage 2003
819 Seiten mit 50 Statistiken und 11 Übersichten Leinen
ISBN 978-3-525-35177-2
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 181

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Buch

Die Herausbildung der Geschichtswissenschaft als Disziplin in Frankreich und den USA war weit weniger vom viel zitierten »deutschen Modell« geprägt als bislang angenommen. Verhindert wurde die Rezeption von Elementen der deutschen Geschichtswissenschaft in starkem Maße von den jeweiligen nationalen institutionellen Strukturen.
Wie sich die Institutionen des Faches im Zusammenhang gesellschaftlicher wie universitärer Rahmenbedingungen und inhaltlich-methodischer Ausformung der Profession herausbildeten, untersucht Gabriele Lingelbach am Beispiel Frankreichs und der USA. Systematisch vergleichend beschreibt und analysiert sie die Etablierung der Institutionen, die Professionalisierung der Historikerschaft und die methodische wie thematische Standardisierung von Forschung und Lehre, wie sie sich seit den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts in beiden Ländern entwickelte – ein Prozess, der erst zu Beginn der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zum Abschluss kam. Lingelbachs Geschichte der Entstehung der amerikanischen und französischen Geschichtswissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie Wissenschaft von ihrer sozialen Konstruktion her beleuchtet.

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Pressestimmen    
Ob Turners Frontier-Theorie oder die Ursachen der republikanischen Orientierung französischer Universitätshistoriker auf der Agenda stehen, stets fallen Deutung und Schilderung luzide und informativ aus. Solche Detailpräsentationen dienen zur Illustration der breit begründeten Kardinalthese.
Willi Oberkrome, Neue Politische Literatur

Eine weite Verbreitung der Ergebnisse, insbesondere durch eine Übersetzung ins Französische oder Englische, ist dem Buch auf jeden Fall zu wünschen.
Christoph Strupp, Francia

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