Krieg der Zeichen

Autorenporträt

Simona Slanicka


Dr. Simona Slanicka ist Projektleiterin im SFB 584 »Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte« an der Universität Bielefeld.
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Simona Slanicka

Krieg der Zeichen

Die visuelle Politik Johanns ohne Furcht und der armagnakisch-burgundische Bürgerkrieg

1. Auflage 2002
368 Seiten mit 54 Abb. Leinen
ISBN 978-3-525-35178-9
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 182

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Die Kommunikationskultur des Mittelalters prägte eine Form der visuellen Öffentlichkeit, die von mannigfaltigen Bildern, Formeln, Herrschafts- und Hoheitszeichen beherrscht war. Als ein zentrales Element dieser Zeichensprache fungierten ›Devisen‹ – persönliche Erkennungszeichen, in denen visuelle und sprachliche Elemente kombiniert und zu einem Motto verdichtet wurden.
Simona Slanicka analysiert in ihrer Untersuchung den vielfältigen Gebrauch derartiger Devisen am Hof des burgundischen Herzogs Johann ohne Furcht (1371–1419) und beschreibt detailliert ihren medialen Einsatz in Herrschaftskonflikten als »Krieg der Zeichen«.

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Pressestimmen    
Es ist der umsichtige und zugleich umfassende methodische Zugriff auf eine konflikt- und krisenreiche Zeit der französischen Geschichte, der die Studie zu einem Wegweiser durch die Fülle der Überlieferung macht und vielfältige neue Einsichten eröffnet.
Martin Kintzinger, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters

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