»Kultprostitution« im Alten Testament?

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Christine Stark


Christine Stark ist Pfarrerin und als Theologin seit 2003 Filmbeauftragte der Reformierten Medien, einem Kommunikationsunternehmen der evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz.
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Christine Stark

»Kultprostitution« im Alten Testament?

Die Qedeschen der Hebräischen Bibel und das Motiv der Hurerei

1. Auflage 2006
IX, 249 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-53021-4
Vandenhoeck & Ruprecht

Orbis Biblicus et Orientalis - Band 221

59,95 €
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Als »Tempeldirnen« und »Lustknaben« sind sie in Bibelübersetzungen zu finden. Aber gab es sie wirklich, die sogenannten Tempelprostituierten? Für den Alten Orient wird dies schon lange in Zweifel gezogen. Das Alte Testament jedoch soll Kultprostitution bezeugen, und zwar als Tätigkeit der Qedeschen. Die vorliegende Untersuchung widmet sich dieser alttestamentlichen Gruppe in detaillierten Exegesen zu sämtlichen Belegen über das Qedeschen-Wesen und kommt zu dem Ergebnis: Die Vorstellung von Kultprostitution speist sich aus einem Forschungsmythos. Die alttestamentlichen Qedeschen erscheinen als Kultpersonal aus der Anfangszeit Judas, die mit Opferriten und der Verehrung Ascheras in Verbindung gestanden haben, jedoch nicht als Kultprostituierte i.e.S. bezeichnet werden können.

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