Kulturelle Konsequenzen der »Kleinen Eiszeit« / Cultural Consequences of the »Little Ice Age«

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Wolfgang Behringer


Dr. Wolfgang Behringer ist Professor für Frühe Neuzeit am Historischen Institut der Universität des Saarlandes.
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Hartmut Lehmann


Prof. Dr. Dr. h.c. Hartmut Lehmann ist Honorarprofessor an den Universitäten Göttingen und Kiel und war bis 2004 Direktor des Max-Planck-Instituts für Geschichte in Göttingen.
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Christian Pfister


Dr. Christian Pfister ist Professor für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte am Historischen Seminar der Universität Bern.
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Mit Beiträgen von

Mario Barriendos (Barcelona), Peter Becker (Florenz), Wolfgang Behringer (Saarbrücken), Lawrence O. Goedde (Charlottesville Virginia), Manfred Jakubowski-Tiessen (Göttingen), Robert Jütte (Stuttgart), Henry Kamen (Barcelona), Benigna von Krusenstjern (Göttingen), Erich Landsteiner (Wien), David Lederer (Maynooth), Hartmut Lehmann (Göttingen), H.C. Erik Midelfort (Charlottesville Virginia), Christian Pfister (Bern), Bernd Roeck (Zürich), Patrice Veit (Bonn).

Wolfgang Behringer, Hartmut Lehmann, Christian Pfister (Hg.)

Kulturelle Konsequenzen der »Kleinen Eiszeit« / Cultural Consequences of the »Little Ice Age«

1. Auflage 2005
514 Seiten mit 14 Abb., 13 Tab. und 33 Grafiken Leinen
ISBN 978-3-525-35864-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 212

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Zwischen dem 14. und dem späten 19. Jahrhundert war das Klima in Mitteleuropa von deutlich kälteren und trockeneren Wintern geprägt, als wir es heute kennen. Diese »Kleine Eiszeit« erreichte im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert ihre zweite Hauptphase: Ökologische Krisen und ihre physikalischen Folgen prägten das Leben der Menschen ebenso wie ökonomische Knappheit und ihre sozialen und demographischen Folgen. Welche sozialen Schichten wurden von der Not am stärksten betroffen und wie unterschieden sich ihre Überlebensstrategien? Wie wurden diese Krisenphänomene kulturell interpretiert und verarbeitet? Der Band sucht nach Antworten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um die Krisenphänomene der Frühen Neuzeit und den Zusammenhang von Klima und Gesellschaft.

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Pressestimmen    
Der Band ist außerordentlich gelungen; er setzt nicht nur neue Maßstäbe bei der Erforschung der kleinen Eiszeit, er stellt mit seinem breiten interdisziplinären Zugriff auch einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Verständnis der Frühen Neuzeit dar.
Ralf Pröve, Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands

Dieses wirklich großartige Werk, aus dem verschiedene Disziplinen neue Denkanstöße schöpfen können, regt an, den weitreichenden Folgen gut erkennbarer Klimaverschlechterungen in Politik, Wirtschaft und Technik, aber auch in Literatur und Kunst räumlich komparativ weiter nachzugehen, da hier weitere Grundlagen für die Genese der Aufklärung als geistige Revolution der Neuzeit herausgearbeitet werden können.
Hans Jürgen Teuteberg, Universität Münster

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