Jürgen Schlumbohm, Reiner Prass, Christophe Duhamelle, Gerard Beaur (Hg.)
Ländliche Gesellschaften in Deutschland und Frankreich, 18. und 19. Jahrhundert
1. Auflage 2003
344 Seiten mit 7 Karten Leinen
ISBN 978-3-525-35185-7
Vandenhoeck & Ruprecht
Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 187
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Das 18. und 19. Jahrhundert umschlossen einen grundlegenden Wandel der ländlichen Gesellschaft und der agrarischen Wirtschaft. Dieser war in Frankreich nicht allein durch die Revolution, in Deutschland nicht ausschließlich durch die Agrarreformen geprägt. Ebenso wichtig waren vielfältige Initiativen, die »von unten« ausgingen.
Die Beiträge in diesem Buch geben einen umfassenden Überblick über die neuesten Forschungen zu zentralen Fragen der Agrarforschung in Frankreich und Deutschland. Im Einzelnen geht es um Grund- und Gutsherrschaft als soziale Praxis, um die Strategien von Groß- und Kleinbetrieben in Situationen des sozialen und wirtschaftlichen Wandels, um die bäuerlichen Familien und ihre vielfältigen Vererbungspraktiken, um kollektiven Besitz und gemeinschaftliche Wirtschaftsformen im Zeitalter des »agrarischen Individualismus« sowie um das Verhalten der verschiedenen Akteure auf dem entstehenden Bodenmarkt.

