Lustrum Band 52 – 2010

1. Auflage 2011
475 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-80206-9
Vandenhoeck & Ruprecht

Lustrum - Jahrgang 2010, Band 52

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H. M. Hine (St Andrews) schließt seinen Bericht »Seneca’s Naturales Quaestiones 1960–2005« ab.
Joachim Gruber (Erlangen) beendet den in Lustrum 39 und 40 begonnenen Bericht zu Boethius.
Arlette Neumann-Hartmann (Fribourg) bietet eine kritische Übersicht über die in knapp 20 Jahren (1988–2007) publizierte Literatur zu den griechischen Chorlyrikern Pindaros und (dem etwas jüngeren) Bakchylides.
Alle drei Beiträge werden durch umfassende Indices abgerundet.

Den Band eröffnet H. M. Hine (St Andrews) mit dem zweiten und abschließenden Teil seines Berichts »Seneca’s Naturales Quaestiones 1960–2005«, dessen Anfang in Lustrum 51 publiziert worden ist. Im zweiten Teil liegt der Akzent u.a. auf Fragen der Datierung, der Quellen und der Rezeptionsgeschichte, er enthält aber zudem eine ausführliche kritische Musterung der einzelnen Bücher sowie einzelner Textpassagen. Ein Autorenindex findet sich am Schluss des Bandes.
Der folgende kurze Beitrag von Joachim Gruber (Erlangen) beendet den bereits vor einiger Zeit begonnenen Bericht (man vergleiche Lustrum 39 und 40) über die Literatur zu dem vielseitigen berühmten Gelehrten, Philosophen und Politiker Boethius, die in der Zeit zwischen 1925 und 1998 erschienen ist. Er betrifft vor allem die Themen »Verlorenes, Zweifelhaftes und Unechtes« und wird mit einem Autorenindex zu allen drei Teilen abgeschlossen.
Der abschließende, zugleich umfangreichste Beirag des Bandes bietet, aus der Feder von Arlette Neumann-Hartmann (Fribourg), eine kritische Übersicht über die in knapp 20 Jahren (1988–2007) publizierte Literatur zu den griechischen Chorlyrikern Pindaros und (dem etwas jüngeren) Bakchylides. Sie setzt den in Band 31 vorgelegten Bericht »Pindar and Bacchylides 1934–1987« von D. E. Gerber fort. Wie es sich der Sache nach anbietet, wird im ersten Pindar gewidmeten Teil zunächst die übergreifende Literatur charakterisiert, ehe in der traditionellen und z.B. auch von Snell und Maehler befolgten Reihenfolge die Literatur zu den einzelnen Gedichten behandelt wird. Auch die Wirkungsgeschichte findet Berücksichtigung. Der anschließende, dem Umfang des Erhaltenen gemäß wesentlich kürzere Teil des Berichts stellt in entsprechender Abfolge die wissenschaftliche Literatur zu Bakchylides vor. Ein umfassender Index der modernen Autoren beschließt den Beitrag.

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