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Autorenporträt

Micha Hilgers


Micha Hilgers
Dipl.-Psych. Micha Hilgers ist niedergelassener Psychoanalytiker (DGPT) in Aachen und Supervisor psychiatrischer und forensischer Einrichtungen; daneben Coaching und Beratung von Unternehmen, Institutionen und politischen Verbänden. Publizistische Tätigkeit für Tageszeitungen wie taz und Frankfurter Rundschau.
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Micha Hilgers

Scham

Gesichter eines Affekts

3., überarb. Auflage 2006
361 Seiten mit 1 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-46251-5
Vandenhoeck & Ruprecht

25,95 €
inkl. MwSt.
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Schamgefühle sind alltäglich und immer peinlich, aber oft doch nicht schädlich. Maßvolle Schamgefühle können zu besseren Leistungen anspornen, zur Entwicklung von Autonomie und Selbstkritik. Erst traumatische oder chronische Schamgefühle wirken verheerend: Gewalt, selbstschädigendes Verhalten, Sucht oder Suizidalität, Rückzug oder destruktives Agieren in psychotherapeutischen Behandlungen können die Folge chronischer Scham sein.
Micha Hilgers entwirft in der dritten, überarbeiteten und erweiterten Auflage eingängig die Dynamik von Schamkonflikten im Alltag und bei der therapeutischen Behandlung psychischer oder somatischer Störungen. Unterschiedliche Schamgefühle (wie existentielle Scham, Idealitätsscham, Kompetenzscham) werden in ein umfassendes und verständliches theoretisches Konzept gestellt und mögliche verbale Interventionen im Therapiegespräch vorgestellt. Gesunde Schamgefühle werden gewürdigt und die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften in das Konzept der Scham integriert.
Zahlreiche Beispiele aus Medizin und Psychotherapie illustrieren den Text und geben dem Praktiker Handlungsanweisungen.
Gesellschaftspolitisch wird Scham im Zusammenhang mit familiärer Gewalt, Migration, Dissozialität, Rechtsextremismus betrachtet und die Rolle von Scham und Schamlosigkeit in den modernen Medien untersucht.

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Pressestimmen    
Unterhaltsam und tiefgründig ... Ein zutiefst menschliches und zum Nachdenken einladendes Buch.
Karl-Heinz Karisch, Frankfurter Rundschau

Ein sehr guter psychoanalytischer Beitrag zu einer allgemeinen Psychotherapie. Und obendrein regt es intensiv zur persönlichen Selbstreflexion an.
Michael Simons, Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Die Lektüre des Buchs stellt eine absolute Bereicherung für jegliche Praxis in den genannten Feldern dar und ist uneingeschränkt zu empfehlen.
Volker Tschuschke, Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik

Das Buch liest sich sehr spannend und kann nicht nur Ärzten und Psychologen empfohlen werden, sondern allen, die in so genannten helfenden Berufen einfühlsam und sorgsam ihre Arbeit gestalten.
Ingrid Barley, Deutsches Ärzteblatt PP

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