Schreiben gegen Krieg und Gewalt

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Dirk Göttsche


Dr. Dirk Göttsche ist Professor of German am German Department der Universität Nottingham.
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Franziska Meyer


Dr. Franziska Meyer ist Senior Lecturer am German Department der Universität Nottingham.
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Claudia Glunz-Horstbrink


Claudia Glunz, M.A., ist Mitarbeiterin des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums an der Universität Osnabrück.

Claudia Glunz (M.A.) works at the Erich Maria Remarque Peace Center, University of Osnabrück.
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Thomas F. Schneider


Dr. Thomas F. Schneider ist Privatdozent für Deutsche Literatur an der Universität Osnabrück und leitet das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum.
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Dirk Göttsche, Franziska Meyer, Claudia Glunz-Horstbrink, Thomas F. Schneider (Hg.)

Schreiben gegen Krieg und Gewalt

Ingeborg Bachmann und die deutschsprachige Literatur 1945–1980

1. Auflage 2006
208 Seiten mit zahlr. Abb. kartoniert
ISBN 978-3-89971-268-1
Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

Krieg und Literatur / War and Literature - Vol. X, Jahr 2004
Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs - Band 019

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Die Stimmen der deutschsprachigen Autoren und Autorinnen, die gegen Krieg und Gewalt schreiben, sind auch sechzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg so schwach wie sie gefürchtet sind. Vereint im Mißtrauen gegen politische Phrasen und gesellschaftliche Ausgrenzungsstrategien beharren sie auf der Sisyphos-Aufgabe des Erinnerns, der Sprachsuche und des Entwurfs einer anderen Geschichte jenseits der Gewalt. Die Beiträge analysieren Werke von Ingeborg Bachmann, Stefan Heym, George Saiko, Paul Celan, Hans Lebert, Peter Weiss, Margret Boveri, Albert Drach und Uwe Timm, die in der Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus, Holocaust und Zweitem Weltkrieg, mit Kaltem Krieg und Kolonialismus zugleich die Gewaltstrukturen in der Nachkriegsgesellschaft kritisieren. Ausgehend von Bachmanns Poetik des Schreibens gegen den Krieg reflektiert der Band Grundzüge der sich wandelnden Gedächtniskultur seit dem Zweiten Weltkrieg und überprüft aktuelle Positionen zur Theorie des kulturellen Gedächtnisses sowie zur literarischen Repräsentation von Krieg und Gewalt.

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