Alfred Messerli, Adolf Muschg (Hg.)

Schreibsucht

Autobiographische Schriften des Pietisten Ulrich Bräker (1735–1798)

1. Auflage 2004
200 Seiten mit 6 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-55829-4
Vandenhoeck & Ruprecht

Arbeiten zur Geschichte des Pietismus - Band 044

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Ulrich Bräker (1735–1798) ist in der deutschen Literatur- und Geistesgeschichte eine singuläre Person. Bekannt wurde und ist er vor allem durch seine 1788/89 erschienene Autobiografie »Lebensgeschichte und natürliche Abentheuer des Armen Mannes im Tockenburg«. Bräker, von der »Schreibsucht beherrscht«, war aber auch ein großer Tagebuchschreiber.
Die zehn Beiträge dieses Bandes, in der Hauptsache von Literaturwissenschaftlern verfasst, nehmen vor allem diese Seite seines Lebens in den Blick. Große Aufmerksamkeit erhält dabei Bräkers Wandel von einem pietistischen »Laienschriftsteller«, dessen Anfänge sich seiner Lektüre radikalpietistischer Autoren verdanken, hin zu einem eigenständigen Schriftsteller. Weitere Themen sind sein Raumkonzept, seine Reiseberichte und seine Zeit als Soldat in der preußischen Armee.

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