Enno Bünz

Stift Haug in Würzburg

Untersuchungen zur Geschichte eines fränkischen Kollegiatsstiftes im Mittelalter. (Studien zur Germania Sacra 20). Zwei Teilbände

1. Auflage 1998
VI, 1103 Seiten und 8 Seiten mit 4 Abb. und 4 s./w. Karten Leinen
ISBN 978-3-525-35444-5
Vandenhoeck & Ruprecht

Studien zur Germania Sacra - Band 020
Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 128

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Die Erforschung der weltlichen Kollegiatstifte des Mittelalters findet seit einiger Zeit zunehmendes Interesse der Mediävistik. Enno Bünz behandelt die Geschichte des Würzburger Kollegiatstiftes St. Johannes in Haug von den Anfängen im 10. Jahrhundert bis ins 15. Jahrhundert. Gegründet von dem einflußreichen Würzburger Bischof Heinrich I. und ausgestattet mit umfangreichem Besitz in Mainfranken, wurde es zu einem der größten und bedeutendsten Stifte des Bistums Würzburg.
Erstmals wird in diesem Buch die Geschichte des Stiftes Haug umfassend dargestellt. Es geht um das Aussehen des Stiftsbereichs, um seine Gründung und Ausstattung, seine Beziehungen zu anderen geistlichen Gemeinschaften, zu Kaiser, Papst und zur Stadt, um die wirtschaftliche Situation und um sein geistliches und weltliches Leben. In Kurzbiographien von etwa 500 Geistlichen, die im Mittelalter dem Stift angehörten, werden die kirchlichen und weltlichen Verflechtungen des Stifts und seiner Kleriker deutlich.
Die Studie enthält zahlreiche neue Erkenntnisse, die auch für die Fränkische Landesgeschichte und für die Würzburger Diözesangeschichte von Bedeutung sind.

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