Autorenporträt

Peter Kriedte


Dr. Peter Kriedte war bis 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Geschichte und lebt in Göttingen.
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Peter Kriedte

Taufgesinnte und großes Kapital

Die niederrheinisch-bergischen Mennoniten und der Aufstieg des Krefelder Seidengewerbes

1. Auflage 2007
803 Seiten mit 5 Abb., 49 Tab., 66 Grafiken und 8 Karten Leinen
ISBN 978-3-525-35801-6
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte - Band 223

115,95 €
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Buch

1785 schrieb das Westphälische Magazin über die Mennoniten, die sich in Krefeld niedergelassen hatten, »diesen emsigen Leuten« verdanke »Krefeld hauptsächlich seine Aufnahme«. Wie aber konnte sich eine randständige religiöse Gruppe zum Träger eines Wirtschaftssystems entwickeln? Worin bestand der mennonitische Sozialcharakter, der sich unter dem inneren und äußeren Druck, dem sich diese Gruppe ausgesetzt sah, herausbildete? Ausgehend vom Konzept der Proto-Industrialisierung stellt Peter Kriedte die Entstehung der Gewerberegion um Krefeld dar und untersucht die Produktionsverhältnisse und das Produktionsregime, die hausindustrielle Basis des Produktionssystems, die Herkunft der Verleger-Kaufleute sowie die Rekrutierung der Arbeiterschaft.

Die Standortausweitung des Krefelder Seidengewerbes, die schon vor der Mitte des 18. Jahrhunderts begann, wird in einem weiteren Teil des Buches am Beispiel des geldrischen Dorfes Grefrath analysiert.

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Pressestimmen    
Jedenfalls kann die Stadt stolz darauf sein, eine derartig fundierte Untersuchung über ihre Wirtschaftsgeschichte zu besitzen.
Der Niederrhein

[Ein] Meilenstein in der Erforschung der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Krefelds und seines Umlandes
Leo Peters, Rheinische Vierteljahrsblätter

... ein überaus anregendes, materialreiches und auch überzeugendes Buch [...], das nicht nur für die Geschichtsschreibung der Stadt, sondern auch für die der Mennonitengemeinde Krefeld von außerordentlichem und bleibendem Wert ist.
Christoph Wiebe, Mennonitische Geschichtsblätter

Die Studie besticht [...] durch ihre empirische Dichte und methodische Raffinesse.
Stefan Gorißen, Westfälische Forschungen

Das Buch wird nicht nur auf Jahre wenn nicht auf Jahrzehnte die maßgebliche Darstellung zum Krefelder Seidengewerbe bleiben. Allein die Fülle des herangezogenen seriellen Quellenmaterials legt die Meßlatte für zukünftige Forschungen sehr hoch
Dietrich Ebeling, H-Soz-u-Kult

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