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Uwe Backes


Prof. Dr. Uwe Backes ist stellvertretender Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung an der TU Dresden.
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Tytus Jaskulowski


Dr. Tytus Jaskulowski ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut.
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Abel Polese


Abel Polese, PhD, ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute of Geography, School of GeoSciences an der University of Edinburgh.
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Mit Beiträgen von

Uwe Backes (Dresden), Josette Baer (Zürich), Stanislav Balík (Brno), Timm Beichelt (Frankfurt/Oder), Joakim Ekman (Örebro), Sergiu Gergina (Leiden), Jan Holzer (Brno), Tytus Jaskulowski (Berlin), Jonas Linde (Örebro), Miroslaw Mares (Brno), Wolfgang Merkel (Berlin), Donnacha O’Beachain (Almaty), Abel Polese (Edinburgh), Gert Pickel (Frankfurt/Oder), Pavel Pseja (Brno), Johnny Rodin (Haninge), Dieter Segert (Wien), Paulina Sekula (Krakau), Svend-Erik Skaaning (Aarhus) und Stefan Troebst (Leipzig).

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Uwe Backes, Tytus Jaskulowski, Abel Polese (Hg.)

Totalitarismus und Transformation

Defizite der Demokratiekonsolidierung in Mittel- und Osteuropa

1. Auflage 2009
380 Seiten mit 12 Abb. und 59 Tab. gebunden
ISBN 978-3-525-36911-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Band 037

49,99 €
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Im Mittelpunkt des Bandes stehen die aus autokratischen Vorläuferregimen mit totalitären Zügen resultierenden Belastungsfaktoren für die Etablierung und Konsolidierung demokratischer Verfassungsstaaten. Der Fall des Eisernen Vorhangs und der Zusammenbruch der Einparteiregime Mittel- und Osteuropas begünstigten in vielen Ländern demokratische Entwicklungen. Doch gingen sie unterschiedliche Wege, und einige verließen den anfänglich eingeschlagenen Pfad demokratischer Transformation bereits wieder nach kurzer Zeit. Die großen Unterschiede der östlichen Transformationen werfen die Frage auf, warum auf den ersten Blick sehr ähnliche Startbedingungen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen geführt haben. Welche Rolle spielte dabei die totalitäre Erblast des »real existierenden Sozialismus«?

Wie entwickelten sich die mittel- und osteuropäischen Länder nach dem Fall des Eisernen Vorhangs? Polen, Tschechien und Ungarn erfüllten schon wenige Jahre nach dem Systemumbruch hohe demokratische Standards und wurden zu Vorreitern beim Eintritt in NATO und EU. Ihnen folgte mit einigem Abstand eine zweite Staatengruppe, zu der man die Slowakei, Bulgarien und Rumänien zählen kann. Bei den Nachfolgestaaten Jugoslawiens war vor allem Slowenien bei der demokratischen Transition und Konsolidierung erfolgreich. Andere hingegen leiden bis heute unter dem autokratischen Erbe und den Folgen des Balkankrieges. Was die Nachfolgestaaten der Sowjetunion angeht, gelang den baltischen Republiken auch dank westlicher Unterstützung die »Rückkehr nach Europa«. Die anderen zwölf Republiken können jedoch keine vergleichbar gute Erfolgsbilanz vorweisen. Georgien, Moldawien und die Ukraine haben demokratische Reformwege eingeschlagen, doch in Belarus, Usbekistan, Turkmenistan und Kasachstan etablierten sich neue Formen der Autokratie. Russland selbst ist ein »Niemandsland« zwischen Demokratie und Autokratie – mit zunehmend autoritären Tendenzen in der Ära Putin.
Dieser Band ist das Ergebnis eines Wissenstransfer, der am Hannah-Arendt-Institut von 2004 bis 2008 aus Mitteln des Marie Curie-Programms der Europäischen Kommission verwirklicht wurde.

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