Trauma und Gesellschaft

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Ibrahim Özkan


Dr. Ibrahim Özkan ist  Leitender Psychologe des Schwerpunkts Kulturen, Migration und psychiasche Krankenheiten des Asklepios Fachklinikums Göttingen, Mitarbeiter der Soziologischen Fakultät und hat einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät (Zentrum für Schlüsselkompetenzen).
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Annette Streeck-Fischer


Annette Streeck-Fischer
Prof. Dr. med. Annette Streeck-Fischer, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychoanalytikerin, Lehr- und Kontrollanalytikerin der DDG, DGPT, Gruppenanalytikerin (DAGG), ist Chefärztin der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn. Sie lehrt an der International Psychoanalytic University Berlin.
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Ulrich Sachsse


Ulrich Sachsse
Prof. Dr. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker, Lehr- und Kontrollanalytiker, Psychotraumatherapeut, war Leitender Arzt Psychotherapie am Asklepios Fachklinikum Göttingen und ist jetzt dort wissenschaftlicher Berater.
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Mit Beiträgen von

Dagmar Freudenberg, Göttingen
Ursula Gast, Hannover
Joachim Gauck, Berlin
Kurt Grünberg, Frankfurt am Main
Günsel Koptagel-Ilal, Istanbul
Jürgen Müller-Hohagen, München
Ingrid Olbricht, Bad Wildungen
Ulrich Sachsse, Göttingen
Friedrich Specht, Göttingen
Rosemarie Steinhage, Wiesbaden
Annette Streeck-Fischer, Göttingen
Visal Tumani, Göttingen
Ulrich Venzlaff, Göttingen

Ibrahim Özkan, Annette Streeck-Fischer, Ulrich Sachsse (Hg.)

Trauma und Gesellschaft

Vergangenheit in der Gegenwart

1. Auflage 2002
252 Seiten mit 2 Abb. und 5 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-45893-8
Vandenhoeck & Ruprecht

25,95 €
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Opfer von psychotraumatischen Belastungen geben Spuren erlittener Traumata an ihre Kinder weiter – auch und gerade dann, wenn sie darüber schweigen. Was haben Eltern, die Kriegsopfer, Naziverfolgte oder auch Mitläufer waren, an ihre Kinder weitergegeben? Über viele Ereignisse der deutschen Vergangenheit wird immer noch geschwiegen. Durch die Teilung Deutschlands wurde der Prozess dieser Auseinandersetzung erschwert. Polarisierungen zwischen Ost und West, in Freund und Feind, in Opfer und Täter, die zu Zeiten des Kalten Krieges von der eigenen Schuld und Beteiligung entlastet haben, sind heute nicht mehr möglich. Wir sind nicht mehr mit betonierten Mauern und elektrisch geladenen Zäunen konfrontiert, sehr wohl aber mit Gräben und Mauern des Schweigens und Nichtwissens über das damalige Deutschland. Diese Kluft verfestigt sich durch Nicht-Zuhören, Nicht-Wissen-Wollen und den Irrglauben, wir wüssten hinlänglich Bescheid.

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