Wilhelm Wundts anderes Erbe

Herausgeberporträt

Gerd Jüttemann


Prof. Dr. Gerd Jüttemann ist seit 1974 Hochschullehrer im Fachgebiet Klinische Psychologie/Gesundheitspsychologie (Schwerpunkt Persönlichkeitspsychologie) der Technischen Universität Berlin.
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Mit Beiträgen von

Christian G. Allesch, Salzburg / Jacob A. van Belzen, Amsterdam / Carl F. Graumann, Heidelberg / Peter Janich, Marburg / Gerd Kegel, München / Monika Knopf, Frankfurt a. M. / Regina Kressley-Mba, Frankfurt a. M. / Adelheid Kühne, Hannover / Werner Loh, Paderborn / Helmut E. Lück, Hagen / Wolfgang Mack, Frankfurt a. M. / Annerose Meischner-Metge, Leipzig / Georg W. Oesterdiekhoff, Aachen / Walter Stallmeister, Hagen / Hannes Stubbe, Köln / Wolfgang Schulz, Braunschweig / Walter Zitterbarth, Marburg.

Gerd Jüttemann (Hg.)

Wilhelm Wundts anderes Erbe

Ein Missverständnis löst sich auf

1. Auflage 2006
251 Seiten mit 4 Abb. und 1 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-49087-7
Vandenhoeck & Ruprecht

32,95 €
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Wilhelm Wundt gilt zu Recht als wichtigste Gründerpersönlichkeit der akademischen Psychologie, aber zu Unrecht als Vorkämpfer einer konsequent naturwissenschaftlichen Ausrichtung der Disziplin. Die Gründung des weltweit ersten Instituts für experimentelle Psychologie 1879 in Leipzig darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass er stets für die führende Rolle einer geisteswissenschaftlich orientierten Psychologie eingetreten ist. Der Band betont diesen Teil seines Lebenswerks und hebt aktuell gebliebene Inhalte und ausbaufähige Ansätze hervor. Insofern handelt es sich auch um die Erneuerung des Anspruchs, eine »Seelenkunde« zu entwickeln, die nicht nur neurobiologischen Fragestellungen Rechnung trägt, sondern die unstrittige semantische Deklaration der Disziplin auch wörtlich nimmt.

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