Herausgeberporträt

Manfred Gailus


Dr. Manfred Gailus ist Professor für Neuere Geschichte an der TU Berlin.
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Armin Nolzen


Armin Nolzen ist Historiker und Redakteur der Reihe »Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus«.
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Mit Beiträgen von

Olaf Blaschke (Trier), Manfred Gailus (Berlin), Beth Griech-Polelle (Bowling Green/Ohio), Matthew Hockenos (New York), Horst Junginger (Tübingen), Armin Nolzen (Bochum), Merit Petersen (Hannover), Dagmar Pöpping (Berlin), Kevin Spicer (North Easton/Massachusetts), Dietmar Süß (Jena)

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Manfred Gailus, Armin Nolzen (Hg.)

Zerstrittene »Volksgemeinschaft«

Glaube, Konfession und Religion im Nationalsozialismus

1. Auflage 2011
325 Seiten mit 10 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-30029-9
Vandenhoeck & Ruprecht

39,99 €
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1933 gehörten mehr als 95 Prozent der deutschen Bevölkerung einer der beiden großen christlichen Konfessionen an. Diese konfessionellen Zugehörigkeiten änderten sich bis zum Zusammenbruch des »Dritten Reiches« nicht wesentlich. Dies ist umso bemerkenswerter, als zu diesem Zeitpunkt der größte Teil der deutschen Bevölkerung zugleich auch einer nationalsozialistischen Organisation angehörte. Offenbar entwickelte sich während der NS-Diktatur eine geistig-religiöse Koexistenz der auf den ersten Blick unvereinbaren Rollen des politisch gläubigen Nationalsozialisten und des herkömmlichen Kirchenchristen. Dieser Band untersucht, welche Formen diese Koexistenz annahm, welche Wandlungen sie erfuhr und welche Konflikte sie erzeugte. Und er fragt, ob sich die zeitgenössischen Religionsverhältnisse allein auf den »Kirchenkampf« der beiden großen Konfessionen reduzieren lassen.

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Pressestimmen    
As a whole, the book highlights our present understanding of the role of religion in Nazi Germany and it calls upon scholars to work toward filling the gaps that remain. Gailus and Nolzen show that many varying claims were made upon “Volksgemeinschaft” in Nazi Germany.
Robert P. Ericksen, Association of Contemporary Church Historians Quarterly


»Man war großzügig im Verdrängen und Vergessen.«
Manfred Gailus im Interview, die Kirche
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