Autorenporträt

Julia Schütze


Julia Schütze hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen Romanistik, Anglistik und Volkswirtschaftslehre studiert.
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Julia Schütze

Zwischen Dezentrierung und Rezentrierung

Französische und frankophone Romane im Kontext der Globalisierung

1. Auflage 2008
321 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-498-2
V&R unipress

Formen der Erinnerung - Band 036

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Im Fokus der Monographie stehen die Verbindungslinien zwischen Globalisierung und Literatur, die anhand zeitgenössischer französischsprachiger Romane nachgezeichnet werden. Dabei werden sozial- und kulturwissenschaftliche Globalisierungstheorien berücksichtigt. Entwickelt wird dazu ein Interpretationsmodell, in dessen Rahmen sowohl französische als auch frankophone Romane in ihrer Interrelation mit Globalisierungsprozessen gedeutet werden können. Dabei wird deutlich, auf welche Art und Weise literarische Texte Globalisierung reflektieren, wie die Literatur selbst an Globalisierungsprozessen teilhat und vor allem welche Funktionen sie im Zeitalter der Globalisierung zu übernehmen vermag. Die Untersuchung zeigt, wie wichtig die erinnerungskulturelle Funktion der Literatur im Globalen Zeitalter ist: Sie schafft explizit Gedächtnis­orte für ehemals grundlegende Bestandteile einer nationalen Identität, die durch Beschleunigungs- und Modernisierungsprozesse in Vergessenheit geraten sind.

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