Autorenporträt

Christoph Antweiler


Der Kulturanthropologe Prof. Dr. Christoph Antweiler leitet die Abteilung für Südostasienwissenschaft am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seine Hauptforschungsregion ist Südostasien. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Rationalität, lokales Wissen, Urbanität, Entwicklung, Ethnizität, Kulturuniversalien sowie biokulturelle Themen.
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Christoph Antweiler

Inclusive Humanism

Anthropological Basics for a Realistic Cosmopolitanism

1. Auflage 2012
262 Seiten gebunden
ISBN 978-3-8471-0022-5
V&R unipress

Reflections on (In)Humanity - Band 004

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Die Vielfalt miteinander vernetzter Kulturen auf unserem begrenzten Planeten erfordert gemeinsame Orientierungen. Die Humanwissenschaften müssen fundamentale Fragen angehen: Wie sieht ein Humanismus aus, der eigene Sichten und Erfahrungen Europas und Amerikas nicht vorschnell universalisiert? Wie können wir Globalität als Ganzes denken, ohne Einheit und Differenz gegeneinander auszuspielen? Braucht eine Weltgemeinschaft gemeinsame Werte, oder reichen Regeln für einen humanen Umgang? Wie kann der allgegenwärtige Ethnozentrismus zivilisiert werden? Wie lässt sich verhindern, dass »Kultur« in Identitätskämpfen als Waffe missbraucht wird? Ein realistischer Kosmopolitismus muss die Menschheit als Einheit verstehen, ohne Kulturen in globale Schablonen zu pressen. Hierfür können wir sowohl auf geteilte Charakteristika aller Menschen als auch auf Gemeinsamkeiten aller Kulturen bauen. Dieses Buch bietet ein anthropologisch informiertes Fundament zu heute drängenden Problemen interkulturellen Umgangs.

The diversity of interconnected cultures on a bounded planet requires more shared orientations. The humanities and politics have to face fundamental questions. What does a humanism look like that does not move too rapidly to universalize the views and historical experiences of the European or American world? How can we conceive of globality as a new entity without playing unity and diversity off against one another? Does a world culture that is becoming ever closely related in fact need common values or only rules of human exchange? How can we succeed at civilizing an ever-present ethnocentrism? How do we keep the terms “culture” and “humanity” from being misused as weapons in identity wars? Any realistic cosmopolitanism must proceed from an understanding of humankind as one entity without requiring us to re-design cultures to fit on with some sort of global template. Answers can be gained by deploying shared characteristics of humans as well as pan-cultural commonalities. This book offers an anthropologically informed foundation for addressing pertinent questions of intercultural exchange.

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