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Martin Baumeister


Dr. Martin Baumeister ist Professor für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität München.
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Moritz Föllmer


Dr. phil. Moritz Föllmer ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität Berlin.
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Philipp Müller


Dr. Philipp Müller ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.
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Mit Beiträgen von

Patrick Bahners (Frankfurt), Martin Baumeister (München), Andreas Daum (Buffalo, USA), Peter Fritzsche (Urbana, USA), Alexa Geisthövel (Berlin), Martin H. Geyer (München), Rüdiger Graf (Bochum), Peter Jelavich (Baltimore, USA), Jost-Philipp Klenner (Berlin), Dieter Langewiesche (Tübingen), Per Leo (Berlin), Andrea Meissner (Augsburg), Karl Heinz Metz (Erlangen), Tim B. Müller (Berlin), Philipp Müller (Berlin), Daniel Siemens (Bielefeld), Christine Tauber (Bonn) und Jens Thiel (Berlin).

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Martin Baumeister, Moritz Föllmer, Philipp Müller (Hg.)

Die Kunst der Geschichte

Historiographie, Ästhetik, Erzählung

1. Auflage 2009
398 Seiten mit 5 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-36384-3
Vandenhoeck & Ruprecht

49,99 €
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Buch

In den letzten Jahren sind die Unterschiede zwischen Geschichtswissenschaft, Kunst und Literatur fließender geworden. Viele Historiker sehen sich dadurch zu theoretischen Überlegungen angeregt oder beschäftigen sich vermehrt mit Literatur, Film und Musik. Die Autoren des Bandes knüpfen an Wolfgang Hardtwigs wegweisende Beiträge zur Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an und reflektieren grundsätzlich über die neuen Entwicklungen in der Geschichtswissenschaft.

Im Zentrum steht erstens das Verhältnis von historischen und ästhetischen oder narrativen Zugängen zur Vergangenheit, das anhand der Texte von Alltags- und Kulturhistorikern, von Populärmusik, der Autobiographie eines scheinbaren Sonderlings sowie am Geschichtsdenken Martin Walsers diskutiert wird. Zweitens analysieren die Autoren verschiedene Geschichtserzählungen des 19. und 20. Jahrhunderts, von der Renaissancedeutung Jacob Burckhardts zu den Denkmälern für Alexander von Humboldt, von der Revolutionshistorie Jules Michelets bis zur Mediävistik Ernst Kantorowicz’. Schließlich werden drittens Gegenwartsdeutungen in Literatur und Film des 20. Jahrhunderts historisiert, von der katholischen Belletristik des Kaiserreichs bis zu Hans Falladas »Kleiner Mann, was nun?«, vom proletarischen Spielfilm »Mutter Krauses Fahrt ins Glück« bis zu Rainer Werner Fassbinders Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen in »Angst essen Seele auf«. Gewonnen wird dadurch ein selbstreflexives, Nachbardisziplinen und neuen Quellentypen gegenüber aufgeschlossenes Verhältnis zur Geschichte.

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