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Hans Ulrich Gumbrecht


Hans Ulrich Gumbrecht ist seit 1990 Albert Guérard-Professor für Romanische und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Stanford Universität (Kalifornien). Er ist mit Arbeiten zur Literaturgeschichte (insbesondere der innerhalb der Romanistik), zur Literatur- und Diskurstheorie sowie zu Fragen der Fach- und der Wissenschaftsgeschichte hervorgetreten. Außerdem veröffentlicht er regelmäßig Essays in der FAZ und dem Merkur.
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Florian Klinger


Florian Klinger ist Literaturwissenschaftler und seit Sommer 2010 Mitglied der Society of Fellows an der Universität Harvard.
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Mit Beiträgen von

Carolyn Abbate (Philadelphia), Vincent Barletta (Stanford), Horst Bredekamp (Berlin), Roger Chartier (Paris), Dan Diner (Leipzig), Robert Harrison (Stanford), Anselm Haverkamp (Frankfurt/Oder, New York), Florian Klinger (Harvard), Marília Librandi Rocha (Stanford), Winfried Menninghaus (Berlin), Henning Ritter (Frankfurt a.M.), Joan Ramon Resina (Stanford), Eelco Runia (Groningen), Arbogast Schmitt (Marburg), Bernhard Siegert (Weimar), Peter Sloterdijk (Karlsruhe), Joseph Vogl (Berlin), David Wellbery (Chicago), Michel Zink (Paris)

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Hans Ulrich Gumbrecht, Florian Klinger (Hg.)

Latenz

Blinde Passagiere in den Geisteswissenschaften

1. Auflage 2011
313 Seiten mit 22 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-525-30023-7
Vandenhoeck & Ruprecht

49,99 €
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Die Dimension der »Latenz« ist zu einer neuen Kategorie der Reflexion in den Geisteswissenschaften geworden. »Latente« Phänomene sind solche, deren Existenz und Präsenz wir uns sicher sind, ohne dabei genau zu wissen, wo sie sich befinden und worin sie bestehen. Was latent ist, kann uns gegenüberstehen, ohne dass wir seiner Erscheinung gewahr sind. In diesem Band widmen sich zwanzig renommierte Autorinnen und Autoren dieser bislang erst ansatzweise theoretisch entfalteten Denkfigur. Dazu zählen u. a. Carolyn Abbate, Horst Bredekamp, Roger Chartier, Dan Diner, Robert Harrison, Anselm Haverkamp, Winfried Menninghaus, Peter Sloterdijk und Joseph Vogl. Sie alle versuchen anhand vielseitiger Beispiele eine neue Pragmatik der Verwendung des Begriffs zu formulieren.

Das Ergebnis ist beeindruckend und zeigt die weitreichende Anwendbarkeit des Konzepts in verschiedenen Disziplinen. Die Beiträger wählen unterschiedliche Diskurse und Denkansätze – vom Autobiografischen bis zum Erkenntnistheoretischen –, um der Herausforderung der Dimension der »Latenz« zu begegnen. Was sich letztlich in der Annäherung der in dem Band vereinten Hinsichten auf »Latenz« abzeichnet, ist die Entwicklung einer neuen epistemologischen Situation, auf die der Begriff bereits reagiert, obwohl sie sich noch nicht voll artikuliert hat.

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...überaus schöne und sachhaltige Aufsätze...
Lorenz Jäger, Frankfurter Allgemeine Zeitung


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